Letztes Update am Do, 22.11.2018 13:12

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Swap-Prozess - Gerichtsverfahren zwischen Linz und BAWAG geht weiter



Linz/Wien (APA) - Der seit Jahren laufende Prozess um ein massiv schief gegangenes Swap-Geschäft zwischen der Stadt Linz und der BAWAG P.S.K. geht nach dem erfolglosen Versuch, sich in einer Mediation außergerichtlich zu einigen, weiter. In der Fortsetzung sollen die Gutachten zu dem Fall erläutert werden.

Der Rechtsvertreter der Stadt Linz, Gerhard Rothner, verwies am Donnerstag zu einer APA-Anfrage darauf, dass beide Seiten zahlreiche Fragen zu den Gutachten gestellt hätten. Der nächste Schritt sei, dass diese beantwortet werden. Die Sachverständigen hätten aber darauf aufmerksam gemacht, dass sie die Zeit zur Vorbereitung darauf und zur Beantwortung in Rechnung stellen werden. Beide Seiten haben nun das Recht, sich zu diesen weiteren anfallenden Kosten - die von Rothner nicht genannt werden - zu äußern. Dies werde schriftlich erfolgen. Danach gehe der Prozess weiter.

Seit 2013 läuft der Zivilprozess zwischen der Stadt Linz und der BAWAG um eine umstrittene Zinswette am Handelsgericht Wien. Die Bank macht einen Streitwert von 417,7 Mio. Euro plus Zinsen von der Stadt geltend. Linz hingegen vertritt die Meinung, das Geschäft sei nicht rechtsgültig abgeschlossen worden.

~ ISIN AT0000BAWAG2 WEB http://www.bawagpsk.com ~ APA279 2018-11-22/13:08




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