Letztes Update am Do, 22.11.2018 14:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Wasserspiel statt Autos am Pius-Parsch-Platz in Wien-Floridsdorf



Wien (APA) - Durch die Neugestaltung des Pius-Parsch-Platzes ist in Wien-Floridsdorf eine neue Aufenthaltsmöglichkeit für die Bezirksbewohner entstanden. Am Donnerstag wurde die siebenmonatige Bauzeit mit der feierlichen Schlusssteinlegung durch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ), Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) und Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) abgeschlossen.

Der Platz ums Eck vom Floridsdorfer Bahnhof war lange hauptsächlich als „Autoabstellplatz“ genutzt worden, wie es Papai formulierte. Als ein privater Betreiber eine Tiefgarage unter dem Pius-Parsch-Platz errichtete, nutzte der Bezirk die Möglichkeit zur Umgestaltung. Die rund 20 Parkplätze an der Oberfläche wurden abgeschafft, stattdessen finden sich nun Sitzgelegenheiten und ein Wasserspiel auf der großen Fläche. Auch neue Bäume wurden gepflanzt. „Das war für uns das Highlight-Projekt 2018“, freute sich Papai über die Neugestaltung.

Die Umgestaltung des Platzes sei ein Teil der laufenden Attraktivierung des Bezirkszentrums, sagte Ludwig. „Ich bin sicher, wenn es Frühling wird, die Bäume größer und grüner sind und wir noch ein paar Bänke aufstellen, dann wird das hier eine wirkliche Oase werden.“ Auch Vassilakou freute sich über den Abschluss des Bauprojekts: „Heute haben wir eine Etappe mehr bewältigt im Rahmen eines Plans, bei dem wir Stück für Stück öffentliche Plätze in die Hand nehmen und schöner machen“, sagte sie.

Die Neugestaltung kostete rund zwei Mio. Euro, wovon der Großteil (60 Prozent) aus dem Bezirksbudget getragen wird, 40 Prozent (800.000 Euro) kommen von der Stadt.

Papai bekräftigte am Rande des Pressetermins gegenüber der APA seine Forderung nach einem Alkoholverbot am Franz-Jonas-Platz vor dem Bahnhof Floridsdorf, analog zu jenem am Praterstern, das im April in Kraft getreten ist. Ludwig verwies auf den angekündigten Beobachtungszeitraum von einem Jahr. „Wir werden nach einem Jahr evaluieren, ob es einen Verdrängungseffekt gegeben hat. Das können wir derzeit nicht beobachten“, sagte Ludwig am Donnerstag. Wenn es nötig sein sollte, werde man entsprechende Schritte setzen, sagte er.




Kommentieren