Letztes Update am Fr, 23.11.2018 16:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Börsen zur Eröffnung schwächer



New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn etwas nachgegeben. Am sogenannten „Black Friday“, am Tag nach Thanksgiving, findet nur ein verkürzter Börsenhandel statt. Um ein Uhr Ortszeit schließt in New York die Börse bereits wieder.

China hofft auf eine Beilegung des Handelsstreits mit den USA beim bevorstehenden G-20-Gipfel in Argentinien. Peking setze auf eine respektvolle Zusammenarbeit zum beiderseitigen Vorteil, „um das Problem endlich zu lösen“, sagte der chinesische Vize-Handelsminister Wang Shouwen am Freitag in Peking. Zuletzt hatten die USA ihre Verbündeten angewiesen Geschäfte mit dem chinesischen Netzwerkausrüster Huawei zu meiden.

Gegen 16.10 Uhr verlor der Dow Jones Industrial Index um 121,45 Einheiten oder 0,50 Prozent auf 24.343,24 Zähler. Der S&P-500 Index gab 11,27 Punkte oder 0,43 Prozent auf 2.638,66 Zähler nach. Der Nasdaq Composite Index fiel leicht um 3,71 Punkte oder 0,05 Prozent auf 6.968,54 Einheiten.

Bei den Sektoren gab es in den USA nach dem gestrigen Pausetag Verluste für die Finanzwerte aber auch Rohstoffaktien. Unter Gewinnern im frühen Handel lagen jedoch die Airlines: American Airlines und Delta stiegen um jeweils mehr als 2 Prozent. Chiphersteller konnten sich auch über Gewinne freuen: D stiegen um 4,86 Prozent und Micron um 1,79 Prozent. Nvidia legten 1,83 Prozent zu.

Am heutigen „Black Friday“ stehen die US-Einzelhändler im Vordergrund. Der Fenstertag nach Thanksgiving gilt in den USA als wichtigster Tag für Schnäppchenjäger und als inoffizieller Starttermin für das Weihnachtsgeschäft. Amazon standen am Freitag im frühen Handel knapp 1 Prozent im Plus, bei Walmart waren es 0,30 Prozent Plus. Kohl‘s verloren jedoch mehr als 3 Prozent.

Der niedrige Ölpreis sorgte bei den Ölwerten in den USA weiter für Kursverluste. ExxonMobil fielen um 2,68 Prozent und bei Chevron waren es minus 3,20 Prozent. Halliburton rutschten um 3,15 Prozent ab. Der Ölpreis ist erstmals seit mehr als einem Jahr unter die Marke von 60 Dollar pro Fass gefallen. In London kostete das Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent am Freitagnachmittag kurzzeitig 59,48 Dollar (52,39 Euro),

Nach den USA gibt auch China grünes Licht für die milliardenschwere Luftfahrtübernahme von Rockwell Collins durch den Mischkonzern United Technologies. Rockwell verteuerten sich um mehr als 9 Prozent und bei United waren es knapp 2 Prozent Plus.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA414 2018-11-23/16:35




Kommentieren