Letztes Update am Fr, 23.11.2018 18:08

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Brexit - Fischereirechte laut Diplomatenkreisen geklärt



Brüssel (APA/AFP) - Zwei Tage vor dem EU-Sondergipfel zum Brexit ist nach Angaben aus Diplomatenkreisen auch die Frage der Fischereirechte gelöst. Das Thema der künftigen Fangrechte von EU-Fischern in britischen Gewässern sei „geklärt worden“, verlautete am Freitag nach einem Treffen ranghoher Unterhändler in Brüssel.

Zum Leidwesen von Ländern wie Frankreich, Spanien, den Niederlanden, Belgien und Irland war das Thema aus dem EU-Austrittsvertrag ausgeklammert worden. Nun soll die Frage nach Angaben eines Diplomaten Thema eines gesonderten Textes „im Protokoll“ des Sondergipfels am Sonntag sein.

Mehrere EU-Mitgliedstaaten hatten sich unzufrieden mit dem Entwurf für das Brexit-Abkommen gezeigt und Änderungen bei der Frage der künftigen Fischereirechte gefordert. Mit dem EU-Austritt und dem Ende der bis 2020 laufenden Übergangsphase bekomme Großbritannien wieder volle Verfügungsgewalt über seine Fischfanggründe, hieß es vergangene Woche aus EU-Kreisen. Damit Fangboote aus anderen EU-Ländern dann dort noch fischen dürften, sei ein eigenes Abkommen nötig, das „den Zugang zu den Gewässern und die Quotenverteilung regelt“.




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