Letztes Update am Fr, 07.12.2018 09:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kohlenmonoxidmelder schlug Alarm: Wohnung im Burgenland geräumt



Mörbisch (APA) - Eine vierköpfige Familie hat am späten Mittwochabend wegen Kohlenmonoxid-Austritt ihre Wohnung in Mörbisch (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) verlassen müssen. Laut Feuerwehrkommandant Christian Jäger ging immer wieder der Kohlenmonoxidmelder los und schlug Alarm. „Nach ein paar Mal hat sich die Familie gedacht, dass etwas nicht stimmt und die Polizei verständigt“, so Jäger. Verletzt wurde niemand.

Um 22.45 Uhr ging die Alarmierung bei der Feuerwehr Mörbisch ein. Jäger und ein Kollege rückten mit einem Messgerät zu dem Wohnhaus aus und stellten im Wohn-, Kinder- und im Schlafzimmer eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration fest. „Wir haben daraufhin sofort die Fenster geöffnet, gelüftet und nach Rücksprache mit dem Rauchfangkehrer für den möglicherweise beschädigten Holzofen ein Heiz- und Benützungsverbot ausgesprochen“, schilderte der Kommandant heute, Freitag, der APA. Die Familie konnte bei Bekannten übernachten.

„Das Problem bei Kohlenmonoxid ist, dass es geruchlos ist und man es mit den Sinnesorganen nicht wahrnehmen kann. Deswegen möchten wir in diesem Zusammenhang auf die Sinnhaftigkeit von Kohlenmonoxidmeldern hinweisen. Ein Melder ist unter 50 Euro im Handel erhältlich. Das heißt, nur wenige Euro können unter Umständen Leben retten“, sagte Jäger.




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