Letztes Update am Fr, 07.12.2018 12:23

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tiroler mit gestohlenem Auto bei Grenzkontrollen gestoppt



Innsbruck (APA) - Grenzkontrollen sind am Mittwoch einem 46-jährigen Tiroler nahe Mittenwald in Bayern zum Verhängnis geworden. Der Mann war laut Polizei in einem zuvor gestohlenen Pkw unterwegs. Er hatte zudem keine gültige Fahrerlaubnis. Dem Tiroler werden außerdem zwei weitere Fahrzeugdiebstähle zur Last gelegt.

Bundespolizisten hatten den 46-Jährigen gegen Mitternacht auf der B2 gestoppt. Bei der Überprüfung der Kennzeichen stellte sich heraus, dass diese zu einem anderen Fahrzeug gehören. Nach ersten Ermittlungen war der gestoppte Wagen nur wenige Stunden zuvor in Innsbruck entwendet worden. Im Auto fanden die Beamten zudem weitere als gestohlen gemeldete Kennzeichen.

Der Mann wies sich zunächst mit einem Führerschein aus. Schnell merkten die Polizisten jedoch, dass seine Person nicht mit dem vorgelegten Dokument übereinstimmt. Den Tiroler erwarten unter anderem Strafanzeigen wegen besonders schweren Diebstahls, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Ausweismissbrauchs, Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung.

Die Tiroler Polizei teilte überdies mit, dass der 46-Jährigen zwei weitere Straftaten im Raum Innsbruck begangen haben soll. Bereits im November dieses Jahres soll er in Autohäusern in der Landeshauptstadt und im Bezirk Innsbruck Land jeweils ein Fahrzeug ausgeliehen und nicht mehr zurückgebracht haben. Diese Fahrzeuge wurden jedoch jeweils nur einige Tage nach der Tat in Innsbruck sichergestellt und wieder an die Besitzer übergeben. Der Wert der Pkw belief sich insgesamt auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag.




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