Letztes Update am Fr, 07.12.2018 14:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


CDU-Vorsitz-Bewerber Merz rief die Partei zum „Strategiewechsel“ auf



Berlin/Hamburg (APA/AFP) - In seiner Bewerbungsrede für den CDU-Vorsitz hat der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz die Partei zu einer Erneuerung aufgerufen. „Von diesem Parteitag muss ein Signal des Aufbruchs und der Erneuerung unserer Partei ausgehen“, sagte Merz am Freitag auf dem CDU-Parteitag in Hamburg.

Es brauche einen „Strategiewechsel“ beim Umgang mit Themen, in der Auseinandersetzung mit dem politischen Wettbewerber sowie in der Kommunikation mit den Bürgern.

Während der Zuspruch zu den Volksparteien abnehme, seien die Populisten von links und rechts „immer lauter und immer erfolgreicher“, sagte Merz. Die AfD sitze inzwischen im Deutschen Bundestag und allen 16 Landesparlamenten, während die CDU viele Wähler auch an die Grünen verliere. Dieser Zustand sei für ihn „einfach unerträglich“, sagte der Ex-Unionsfraktionschef.

Merz erneuerte seine Forderung nach einer „Agenda für die Fleißigen“. Er sprach sich zudem für einen starken Staat aus und sagte im Hinblick auf die Einwanderungspolitik: „Es gibt auch Grenzen unserer Möglichkeiten.“ Seine Konkurrenten im Kampf um den CDU-Vorsitz sind CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Gesundheitsminister Jens Spahn.




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