Letztes Update am Fr, 07.12.2018 16:02

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Erster Erfolg bei den Friedens-Gesprächen für den Jemen

Sanaa - Im Land Jemen herrscht schon lange Krieg. Weil dabei sehr viele Menschen sterben, will die UNO diesen Krieg beenden. Deshalb finden jetzt in der schwedischen Hauptstadt Stockholm Friedens-Gespräche für den Jemen statt. Dabei gibt es einen ersten Erfolg. Die verfeindeten Gruppen haben sich darauf geeinigt, rund 5.000 Gefangene freizulassen. Ob die Friedens-Gespräche in Schweden den Krieg im Jemen aber wirklich beenden können, weiß man noch nicht.

Erklärung: Jemen

Der Jemen ist ein Land in Arabien. Dort gibt es schon mehr als 3 Jahre lang Krieg. Verschiedene Gruppen kämpfen gegen einander. Der Iran unterstützt die Gruppe namens Houthis. Das Land Saudi Arabien unterstützt eine andere Gruppe. Saudi Arabien fliegt Luft-Angriffe und wirft Bomben auf die Houthis. Wegen dem Krieg haben viele Menschen nicht genug Nahrung und Medikamente. Im Jemen sind bis zu 14 Millionen Menschen von Hunger bedroht, sagt die UNO.

Erklärung: UNO

UNO ist englisch und steht für „United Nations Organization“. Das heißt auf Deutsch so viel wie „Organisation der Vereinten Nationen“. Man kann auch „Vereinte Nationen“ sagen. Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei. Die Vertreter der Mitglieds-Länder treffen sich regelmäßig, um über Probleme in der Welt zu sprechen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Erster Erfolg bei den Friedensgesprächen für den Jemen

Sanaa - Im Land Jemen herrscht schon lange Krieg. Die UNO will den Krieg im Jemen beenden. Deshalb macht die UNO Friedens-Gespräche in der Stadt Stockholm in Schweden. Dort haben sich die verfeindeten Gruppen jetzt auf etwas geeinigt. Sie wollen 5.000 Gefangene frei lassen. Das ist ein erster Erfolg für die UNO. Ob die verfeindeten Gruppen aber wirklich Frieden machen, weiß man noch nicht.

Erklärung: Jemen

Der Jemen ist ein Land in Arabien. Dort gibt es schon 3 Jahre lang Krieg. Dabei sterben auch viele Kinder. Wegen dem Krieg haben viele Menschen nicht genug zu essen und auch nicht genug Medikamente.

Erklärung: UNO

Die UNO ist ein Zusammenschluss von fast allen Ländern der Welt. Auch Österreich ist dabei. Die Vertreter von den Ländern treffen sich regelmäßig. Dabei sprechen sie über Probleme der Welt und versuchen, die Probleme zu lösen.

Die Zahl der Asyl-Anträge in Österreich geht weiter zurück

Wien - In Österreich gab es dieses Jahr von Jänner bis November 12.529 Asyl-Anträge. Das sind um fast die Hälfte weniger Asyl-Anträge als im Jahr 2017. Das hat das Innen-Ministerium bestätigt. Die meisten Asyl-Anträge kommen von Menschen, die aus Syrien, aus Afghanistan oder aus dem Iran stammen.

Erklärung: Asyl

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in andere Länder. Sie hoffen, dass sie dort einen sicheren Ort finden. Wenn das Land ihnen erlaubt, zu bleiben, dann erhalten sie Asyl. Menschen, die um Asyl ansuchen, nennt man Asyl-Werber. Wenn sie kein Asyl bekommen, müssen sie das Land wieder verlassen. Es dauert oft sehr lange, bis entschieden wird, ob jemand Asyl bekommt.

In Österreich gibt es immer weniger Asyl-Anträge

Wien - Heuer gab es von Jänner bis November rund 12.500 Asyl-Anträge in Österreich. Das sind sehr viel weniger als im letzten Jahr. Das Innen-Ministerium hat das bestätigt. Menschen aus Syrien stellen die meisten Asyl-Anträge in Österreich.

Erklärung: Asyl

Viele Menschen flüchten aus ihrem Land in ein anderes Land. Wenn sie dort bleiben dürfen, dann bekommen sie Asyl.

Die Österreicher brauchen immer länger zur Arbeit

Wien - Laut Arbeiterkammer brauchen die Österreicher immer länger zur Arbeit. Sie sagen, dass die Wegzeiten und die Arbeitszeiten immer länger werden. Deswegen haben die Österreicher immer weniger Zeit für ihre Familien und ihr Privatleben. Außerdem gibt es immer mehr Österreicher, die über die Bezirks-Grenzen zur Arbeit fahren müssen. Die Wiener brauchen am längsten zur Arbeit. Sie müssen 32 Minuten Wegzeit einrechnen. Das sind 5 Minuten mehr als der Großteil der Österreicher. 68 Prozent der Österreicher nutzen das Auto für den Weg zur Arbeit.

Erklärung: Arbeiterkammer

Die Arbeiterkammer wird abgekürzt auch AK genannt. Die Arbeiterkammer ist eine Organisation, die Arbeitnehmern hilft. Arbeitnehmer nennt man Personen, die in Firmen arbeiten. Die Arbeiterkammer hilft aber auch Konsumenten. Konsumenten sind alle Menschen, die etwas kaufen.

Die Österreicher brauchen immer länger zur Arbeit

Wien - Die Österreicher haben immer längere Wege in die Arbeit und Arbeits-Zeiten. Deshalb haben die Österreicher immer weniger Zeit für die Familie und für ihr Privat-Leben. Das sagt die Arbeiter-Kammer. Die meisten Wiener fahren mehr als 30 Minuten in die Arbeit. Die meisten Österreicher brauchen 5 Minuten weniger. Die meisten Österreicher fahren mit dem Auto in die Arbeit.

Erklärung: Arbeiter-Kammer

Die Arbeiter-Kammer ist eine Organisation. Abgekürzt wird die Arbeiter-Kammer mit AK. Sie hilft Arbeit-Nehmern. Arbeit-Nehmer werden Menschen genannt, die in einer Firma arbeiten. Die AK hilft auch Konsumenten. Konsumenten sind alle Menschen, die etwas kaufen.

Ein Findel-Hund arbeitet bei der deutschen Polizei

Flensburg - Ein Findel-Hund arbeitet in Deutschland bei der Polizei. Der Schäfer-Hund wurde vor 2 Jahren als Hunde-Baby ausgesetzt. Ein Polizist rettete den Hund. Er wäre sonst in der Kälte gestorben. Der Polizist und seine Familie nahmen den Hund auf und nannten ihn Jack. Mittlerweile ist aus dem Hunde-Baby ein großer Schäfer-Hund geworden. Er geht jetzt in die Hunde-Schule der Polizei und macht eine Ausbildung zum Polizei-Diensthund. Im nächsten Jahr wird Jack dann als Polizei-Hund seinen Dienst antreten.

Ein ausgesetztes Hunde-Baby wird Polizei-Hund

Flensburg - In Deutschland wurde vor 2 Jahren ein Hunde-Baby ausgesetzt. Ein Polizist rettete das Hunde-Baby. Der kleine Schäfer-Hund wäre sonst in der Kälte gestorben. Der Polizist nahm den Hund auf. Er nannte ihn Jack. Heute ist Jack ein großer Schäfer-Hund. Er geht jetzt in die Hunde-Schule. Dort wird er zum Polizei-Hund ausgebildet. Nächstes Jahr beginnt Jack mit seinem Dienst bei der Polizei.

+++ Dieser Nachrichtenüberblick ist in leicht verständlicher Sprache verfasst. Zielgruppe sind in erster Linie Menschen mit Leseschwächen. Es handelt sich um ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Grazer Unternehmen capito. +++




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