Letztes Update am Sa, 08.12.2018 10:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


NÖ Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll ist Ehrenbürger von St. Pölten



St. Pölten (APA) - Niederösterreichs Alt-Landeshauptmann Erwin Pröll (ÖVP) ist am Freitag die Ehrenbürgerschaft von St. Pölten verliehen worden. Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ) hob in seiner Festrede die Verdienste und die Handschlagqualität Prölls hervor. „Ich sehe die Auszeichnung als Ausdruck der engen und guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land“, sagte Pröll. Er ist der 17. Ehrenbürger St. Pöltens.

Stadler betonte in seiner Laudatio beim Festakt im Rathaus, dass die Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg sehr gut funktioniert habe: „Wir waren in vielen politischen Fragen nicht immer einer Meinung. Es ist uns aber über die Parteigrenzen hinweg gelungen, auf sachlicher Ebene einen Konsens zu finden und gute Entscheidungen für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt und des Landes zu treffen“, sagte der Stadtchef.

„Pröll war in seiner Funktion geradlinig, da wusste man immer, wie man dran ist. Seine bekannte Handschlagqualität hat er auch in Belangen der Landeshauptstadt immer wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Einmal getroffene Vereinbarungen haben immer gehalten“, so Stadler. Pröll habe es in seiner politischen Laufbahn verstanden, „geschickt die Fäden zu ziehen und seine Visionen konsequent umzusetzen“. All das habe „zu einem guten Arbeitsverhältnis geführt und so konnte viel erreicht werden“.

Mit dem Projekt Regierungsviertel habe Pröll schon zu Beginn seiner Amtszeit als Landeshauptmann die ersten „St. Pöltner Lorbeeren“ eingeheimst, sagte Stadler. In der Folge übersiedelten zahlreiche Institutionen und Einrichtungen in die niederösterreichische Landeshauptstadt, u.a. das Landeskriminalamt, die Sicherheitsdirektion, die Landwirtschaftskammer und die Hypo Niederösterreich. Weiters hob Stadler u.a. Prölls Engagement in den Bereichen Mobilität und Bildung hervor.

„Ich sehe die Auszeichnung als Ausdruck der engen und guten Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land. Denn alles, was an Erfolgen erreicht wurde, war nur durch den Schulterschluss möglich. So wie sich Niederösterreich zu einer erfolgreichen Region entwickelt hat, so hat St. Pölten die Chance, die sich durch die Hauptstadtwerdung aufgetan hat, hervorragend genutzt“, sagte Pröll. „Zusammenarbeit über Parteigrenzen ist aber keine Selbstverständlichkeit, sondern braucht Menschen, die das gemeinsame Ganze über Parteigrenzen hinweg nicht aus dem Auge verlieren“, erklärte der frühere Landeshauptmann, der Stadler für das persönliche Vertrauensverhältnis dankte.




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