Letztes Update am Fr, 04.01.2019 18:06

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ölpreise steigen weiter



Washington/London (APA/dpa-AFX/Reuters) - Nachlassende Konjunktursorgen haben die Ölpreise am Freitag angetrieben. Ein Barrel der Nordseesorte Brent (159 Liter) kostete zuletzt 57,07 US-Dollar. Das waren 1,15 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 1,01 Dollar auf 48,12 Dollar.

Ein robuster US-Arbeitsmarktbericht und die Hoffnung auf einen Durchbruch im Handelsstreit zwischen den USA und China stützten die Ölpreise. Die US-Wirtschaft hatte im Dezember deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Es war der stärkste monatliche Anstieg seit Februar 2018. Auch Löhne und Gehälter waren deutlicher angezogen als erwartet an.

Die chinesische Notenbank wird zudem die Kapitalanforderungen für Banken erneut senken, um die Konjunktur zu stützen. China ist nach den USA der zweitgrößte Ölverbraucher der Welt. Zuletzt hatte die Sorge vor einer Abkühlung der Konjunktur in China die Ölpreise belastet.

In den USA haben die Rohölbestände in der vergangenen Woche stagniert. Sie lagen unverändert bei 441,4 Millionen Barrel, wie das US-Energieministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Rückgang um 3,0 Millionen Barrel erwartet.

Die Benzinbestände stiegen hingegen um 6,9 Millionen auf 240,0 Millionen Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Heizöl, Diesel) kletterten um 9,5 Millionen Barrel auf 129,4 Millionen Barrel. Die US-Ölproduktion stagnierte bei 11,7 Millionen Barrel pro Tag.




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