Letztes Update am Fr, 04.01.2019 21:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sea Watch - Salvini bleibt hart: „Ändere meine Meinung nicht“



Rom (APA) - Nachdem der italienische Vizepremier Luigi Di Maio die Bereitschaft der Regierung in Rom signalisiert hat, Frauen und Kinder an Bord von zwei NGO-Schiffen im Mittelmeer aufzunehmen, zeigt sich Innenminister Matteo Salvini hart. „Schluss mit Erpressungen. Weniger Abfahrten, weniger Todesopfer. Ich ändere meine Meinung nicht“, so der Chef der rechten Lega auf Facebook.

„Ein deutsches und ein niederländisches Schiff befinden sich in maltesischen Gewässern. Doch Italien sollte wieder einmal die Migranten an Bord aufnehmen. Italien hat bereits in den letzten Jahren eine Million Menschen aufgenommen. Der Menschenhandel muss gestoppt werden. Wer vor dem Krieg flüchtet, soll mit einem Flugzeug und nicht mit Booten in Italien eintreffen“, so Salvini.

„Wir können den NGO-Schiffen Medikamente, Lebensmittel und Kleidung liefern, doch Schluss mit Erpressungen“, erklärte Salvini. Unter der Leitung des Innenministers und Vizepremiers hat Italien einen scharfen Anti-Migrationskurs eingeschlagen. 2018 ist es bei den Migrantenankünften zu einem Rückgang von 80 Prozent bekommen.




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