Letztes Update am Sa, 05.01.2019 12:22

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Serie schwerer Unfälle mit Kindern auf Italiens Skipisten



Rom (APA) - Nach schweren Unfällen auf italienischen Skipisten, bei denen zwei Kinder tödlich verunglückt sind und ein weiteres Mädchen schwer verletzt wurde, wächst in Italien die Sorge um gefährliche Skigebiete. Gefordert wird mehr Sicherheit auf den italienischen Pisten.

Am Rittner Horn in Südtirol ist Freitagnachmittag ein achtjähriges Mädchen aus Italien bei einem Rodelunfall tödlich verunglückt. Laut Medienberichten verloren die Achtjährige und ihre Mutter die Kontrolle über die Rodel, kamen von der Bahn ab und prallten gegen einen Baum. Für das Mädchen kam jede Hilfe zu spät, die Mutter wurde schwer verletzt. Die Frau wurde nach einer Erstversorgung durch den Notarzt vom Rettungshubschrauber des Aiut Alpin Dolomites ins Bozner Krankenhaus geflogen.

Ein neunjähriges Mädchen liegt seit Donnerstag in kritischem Zustand im Spital von Udine nachdem es auf einer Skipiste in Plodn/Sappada, einer deutschen Sprachinsel in der Provinz Udine, zu einem Zusammenstoß mit einer Skifahrerin gekommen ist. Das Kind erlitt ein Trauma in der Brustgegend und Brüche.

Am Mittwoch war eine neunjährige Römerin auf einer Skipiste in Sauze d‘Oulx im Piemont tödlich verunglückt. Die Skipiste, auf der sich das Unglück ereignete, wurde geschlossen. Zu Silvester war ein 23-jähriger Urlauber nahe der Zuegghütte im Skigebiet Meran 2000 mit der Rodel gegen einen Baum geprallt und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu.




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