Letztes Update am So, 06.01.2019 10:08

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Situation auf Straßen in NÖ besserte sich



St. Pölten (APA) - Die aufgrund starker Schneefälle am Samstag angespannte Situation auf Niederösterreichs Fahrbahnen hat sich am Sonntag gebessert. „Die Nacht verlief ruhig, keine Auffälligkeiten“, teilte Feuerwehrsprecher Franz Resperger auf Anfrage mit. Wegen Lawinengefahr war unter anderem die B71 teilweise gesperrt, auf mehreren Straßen herrschte Kettenpflicht für alle Fahrzeuge.

Rund 2.000 Mitglieder von 155 Feuerwehren waren Resperger zufolge von Freitag- bis Samstagabend im Einsatz gestanden, etwa 170 Verkehrsunfälle hatten sich in diesem Zeitraum ereignet. Wie auch der ORF Niederösterreich berichtet, gab es die meisten Alarmierungen in den Bezirken Neunkirchen, Wiener Neustadt, Baden, St. Pölten und Melk sowie generell im Waldviertel. Bereits in den Abendstunden des Samstags beruhigte sich die Lage.

Wegen Lawinengefahr gesperrt war am Sonntagvormittag ÖTC-Angaben zufolge die B71 zwischen Neuhaus und Maierhöfen sowie zwischen dem Zellerrain und Grünau. Ebenfalls kein Durchkommen gab es auf der L135 zwischen Hirschwang und Prein an der Rax. Schneekettenpflicht für alle Fahrzeuge herrschte etwa über den Annaberg auf der B20 und auf der B25 über den Grubberg.

Auf der Gemeindealpe bei Mitterbach am Erlaufsee (Bezirk Lilienfeld) wurden am Sonntagvormittag die Gipfelbahn sowie alle Pisten oberhalb von 1.300 Metern gesperrt. Dies gelte auch für Tourengeher, wurde auf der Homepage des Skigebiets mitgeteilt. Als Grund wurde die „große Lawinengefahr“ angegeben.




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