Letztes Update am Mo, 07.01.2019 09:29

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen starten überwiegend höher in den Handel



Frankfurt am Main (APA) - Die Hoffnung auf ein Ende des Handelskriegs zwischen den USA und China sorgte an den europäischen Leitbörsen am Montag überwiegend für Auftrieb. Bereits an der Wall Street und in Asien ging es klar bergauf. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.20 Uhr mit minus 0,02 Prozent oder 0,49 Punkte bei 3.041,36 Einheiten.

Der DAX in Frankfurt gewann moderate 0,27 Prozent oder 28,61 Zähler auf 10.796,30 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit plus 0,23 Einheiten auf 6.838,47 Punkte.

Die USA und China machen einen neuen Anlauf, um ihren Handelskrieg zu beenden. Die heute beginnenden, zweitägigen Gespräche in Peking sind ihre ersten direkten Handelsgespräche, seit US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats-und Parteichef Xi Jinping vor fünf Wochen einen 90-tägigen „Waffenstillstand“ vereinbart hatten.

Weiters haben sich die Sorgen um die Konjunktur wieder etwas geglättet und erhöhen so die Risikoneigung der Anleger, hieß es von Marktteilnehmern. Beschwichtigt wurden diese Ängste von den geldpolitischen Schritten der chinesischen Zentralbank sowie von dem monatlichen Arbeitsmarktbericht aus den USA.

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Darüber hinaus beruhigte US-Notenbankpräsident Jerome Powell am Freitag die Märkte mit der Aussage, bei zukünftigen Zinsschritten „sorgfältig auf Sorgen an den Finanzmärkten hören“ zu wollen. Zudem betonte er, er sei nach wie vor „moderat optimistisch“ für die weltweit größte Volkswirtschaft USA.

Zu Beginn der neuen Woche stehen datenseitig vor allem das sentix-Investorenvertrauen auf der Agenda. In den USA steht am Nachmittag der ISM-Index für das nicht-verarbeitende Gewerbe auf der Agenda. Bereits veröffentlicht wurden in der Früh Zahlen zu den deutschen Auftragseingängen in der Industrie. Wegen der schwächeren Nachfrage aus der Eurozone hat diese im November weniger Aufträge an Land gezogen. Das Neugeschäft schrumpfte um 1,0 Prozent zum Vormonat.

Von Unternehmensseite blieb es indessen ruhig. Gestützt von der Hoffnung auf eine Lösung im Handelskonflikt zwischen China und den USA standen im Euro Stoxx-50 Autowerte ganz oben auf der Liste. Daimler sprangen mit plus 1,18 an die Spitze des Index, gefolgt von Volkswagen mit plus 1,04 Prozent.

BMW litten dagegen unter einer negativen Analysteneinschätzung und erhöhten sich lediglich um moderate 0,18 Prozent. Die Experten von JPMorgan stuften die Titel von „Neutral“ auf „Underweight“ herunter.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA091 2019-01-07/09:25




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