Letztes Update am Mo, 07.01.2019 15:54

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


E-Mobilität - Tesla setzt nach Förderobergrenze auf „Model 3“



Wien/Palo Alto (Kalifornien) (APA) - Der US-Elektroautobauer Tesla rechnet damit, dass es nach der in Österreich geplanten Einführung von Obergrenzen für gefördert E-Autos zumindest Gewerbetreibenden möglich sein werde, einen geförderten Tesla Model 3 erwerben zu können. Aktuell bietet Tesla in Österreich keine Modelle an, die unter der Förderobergrenze von 50.000 Euro für private bzw. 60.000 Euro für gewerbliche Fahrzeuge liegen.

„Wir begrüßen das Engagement der österreichischen Regierung, den Markterfolg von Elektromobilität in Österreich voranbringen zu wollen“, so ein Tesla-Sprecher am Montag zur APA. Die 60.000-Euro-Grenze bei gewerblichen Fahrzeugen (Dienstwagen etc.) erlaubten es aktuell zumindest Gewerbetreibenden, das „Model 3“ gefördert zu erwerben.

Eine Model-3-Variante, die unter der 50.000 Euro-Marke liegen werde, werde es in Österreich voraussichtlich bis Mitte 2019 zu kaufen geben. Ein konkretes Datum oder einen konkreten Preis gebe es aber noch nicht, so der Sprecher. Mit dem „Model 3“ will Tesla wie berichtet den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen.

Ob sich die geplanten Obergrenzen für den geförderten Kauf von E-Autos negativ auf die Absatzzahlen von Tesla in Österreich auswirken werden, wollte der Sprecher nicht einschätzen.

~ ISIN US88160R1014 WEB http://www.teslamotors.com/ ~ APA357 2019-01-07/15:49




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