Letztes Update am Mo, 07.01.2019 16:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - In Salzburg noch rund 500 Kunden ohne Strom



Salzburg (APA) - In Salzburg waren am späten Montagnachmittag noch etwas mehr als 500 Haushalte ohne Strom. Die betroffenen Bewohner müssen dabei möglicherweise noch länger auf Hilfe warten. Denn in Gebieten, wo wegen der hohen Lawinengefahr Straßen gesperrt wurden oder betroffene Leitungsabschnitte nicht erreichbar sind, können auch die Techniker des Netzbetreibers keine Schäden reparieren.

Aufgrund der angespannten Situation und des erneuten Schneefalls seien den ganzen Montag über 200 Fachkräfte für Technik und Montage im Einsatz gestanden, sagte Daniela Kinz, Sprecherin der Salzburg AG, zur APA. Die Mitarbeiter befreiten etwa Leitungen von umgefallenen Bäumen oder schlossen Trafostationen wieder an das Stromnetz an.

„Dort, wo es gegangen ist, haben die Techniker die Stromversorgung wieder weitgehend hergestellt“, betonte Kinz. Am Montag gegen 9.00 Uhr waren noch rund 1.500 Kunden ohne Strom gewesen. Allgemeine Entwarnung gibt es aber nicht: Immer wieder brechen Bäume unter der Schneelast und beschädigen Leitungen, insgesamt bleibt die Lage auch aufgrund der erwarteten Neuschneemengen angespannt.

Am Montagnachmittag am stärksten betroffen waren nach wie vor die Gemeinden Hintersee und Faistenau (Flachgau) sowie St. Koloman, Adnet und das Lammertal (Tennengau). Auch im Bereich Eben (Pongau) kam es zu Netzausfällen. Für Notfälle hat die Salzburg AG eine eigene Rufnummer eingerichtet. Unter 0800/660-665 können sich Kunden bei Gefahr in Verzug sofort an das Kundenservice des Landesenergieversorgers wenden. Anrufe unter dieser Nummer werden priorisiert und vorgereiht.




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