Letztes Update am Mo, 07.01.2019 18:21

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zürcher Börse schließt in der Verlustzone



Zürich (APA/dpa-AFX) - Nach einem freundlichen Jahresstart haben sich die Anleger am schweizerischen Aktienmarkt zum Start in die neue Woche erst einmal zurückgehalten. Der ungewisse Ausgang der Verhandlungen im US-Handelsstreit mit China dämpfte die Kauflaune der Anleger, gleiches galt für die verhärteten Positionen beim Regierungsstillstand in den USA.

Der Swiss Market Index (SMI) büßte am Montag 0,84 Prozent auf 8.535,95 Punkte ein. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) sank um 0,25 Prozent auf 1.316,27 Punkte und der Swiss Performance Index (SPI) fiel um 0,62 Prozent auf 9.970,79 Zähler.

Die defensiven Pharmapapiere Novartis und Roche sanken um 2 Prozent beziehungsweise 1,2 Prozent. Die Aktien des Lebensmittelkonzerns Nestle fielen um minus 1,4 Prozent.

Die Aktien von S erholten sich indes mit einem Plus von fast 10 Prozent von ihrem jüngsten Rückschlag. Gefragt waren auch andere zyklische Papiere. So zogen etwa Adecco um 1,5 Prozent und Sonova um 1,8 Prozent an. Die Luxusgüteraktien Richemont (plus 0,6 Prozent) waren - in der Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen China und den USA - ebenfalls gesucht. Und Sika gewannen am Vortag der Umsatzpublikation 0,9 Prozent.

Andere Zykliker tendierten indes leichter, so etwa ABB mit minus 0,7 Prozent. Händlern zufolge litten die Papiere unter einer allgemeinen Schwäche im europäischen Investitionsgütersektor. Und für die Aktien des Reisedetailhändlers Dufry (minus 0,5 Prozent) hat Goldman Sachs seine Bewertung mit einer Verkaufsempfehlung wieder aufgenommen.

Bei der Finanzwerten schlossen die Bankaktien Credit Suisse (plus 0,4 Prozent) und UBS (plus 0,2 Prozent) etwas fester.

~ ISIN CH0009980894 ~ APA439 2019-01-07/18:17




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