Letztes Update am Di, 08.01.2019 16:36

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


US-Börsen tendieren im Frühhandel fester



New York (APA) - Anleger an der Wall Street sind mit Gewinnen in die Dienstagssitzung gestartet. Die Handelsgespräche zwischen den USA und China verliefen bisher sehr gut, kommentierte der US-Präsident Donald Trump die Fortschritte im Handelsstreit der beiden Wirtschaftsmächte.

Indem Peking seinen Chefunterhändler zuziehe, um die laufenden Gespräche weiterzuführen, setzt auch die Volksrepublik China ebenfalls positive Signale, erklärte bereits am Vormittag ein Experte von CMC Markets.

Gegen 16.15 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 0,61 Prozent auf 23.675,21 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 0,41 Prozent auf 2.560,07 Stellen. Der Nasdaq Composite Index gewann 0,28 Prozent auf 6.842,86 Einheiten.

Mit den derzeitigen Entwicklungen im Handelsstreit rückten die Sorgen um den Mauerbau zu Mexiko und den damit verbundenem Regierungsstillstand in den Hintergrund - nicht ohne Folgen. Denn die fehlenden Gelder führen dazu, dass Konjunkturdaten von den Bundesbehörden verzögert veröffentlicht werden. Am Montag schon waren Industriedaten verschoben worden, heute waren nun die Zahlen zur Handelsbilanz betroffen.

Bei Betrachtung der Einzelwerte standen erneut Apple-Aktien im Vordergrund. Samsung Electronics hatte heute schwache Viertquartalszahlen vorgelegt, doch konnte der Branchenrivale dem iPhone-Hersteller nicht den Handelsstart verderben. Apple-Titel stiegen um 0,7 Prozent.

Im Transportsektor sprangen Union Pacific um 9,2 Prozent nach oben. Der ehemalige COO („Chief Operating Officer“) von Canadian National, Jim Vena, wurde von der US-Eisenbahngesellschaft abgeworben, die vor annähernd 200 Jahren gegründet wurde. Vena wolle den Umbau der Gesellschaft vorantreiben, gab das US-Börsenportal „TheStreet.com“ bekannt.

Das US-Traditionskaufhaus Sears macht sich dagegen auf härtere Zeiten gefasst. Es steht womöglich doch vor dem endgültigen Aus, nachdem Gespräche über ein milliardenschweres Übernahmeangebot keine Einigung brachten. Sears wolle bei einem New Yorker Insolvenzrichter nachfragen, ob das Unternehmen seine Liquidation erneut aufnehmen solle, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen. Sears-Aktien sackten um annähernd 30 Prozent ins Minus ab.

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