Letztes Update am Mi, 09.01.2019 10:16

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Europas Leitbörsen zur Eröffnung einheitlich im Plus



Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen haben am Mittwoch einen guten Start hingelegt und durch die Bank Gewinne verzeichnet. Zuvor waren bereits die Börsen in Asien mit deutlichen Zuwächsen gestartet und hatten die Latte hoch gelegt - Grund dafür war einmal mehr Entspannungssignale im US-Handelsstreit.

Die USA und China haben ihre Gespräche über eine Beendigung ihres Handelskrieges überraschend verlängert. Ein US-Regierungsbeamter bestätigte am Mittwoch, dass die Verhandlungen in Peking am Morgen fortgesetzt worden seien. Beide Seiten hatten eigentlich nur zwei Tage verhandeln wollen, dann aber beschlossen, die Gespräche auszuweiten.

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.00 Uhr mit plus 0,87 Prozent oder 26,49 Punkte bei 3.081,43 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 1,12 Prozent oder 120,62 Zähler auf 10.924,60 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,68 Prozent oder 46,52 Einheiten auf 6.908,12 Punkte.

An der Konjunkturdatenfront stehen unterdessen keine marktbewegenden Daten zur Veröffentlichung an. Bei den Einzelwerten an Europas Börsen konnten die Aktien der Autohersteller am deutlichsten zulegen. Volkswagen und Daimler verteuerten sich jeweils über 2 Prozent. Bei BMW standen 1,84 Prozent Plus zu Buche. Peugeot stiegen um 2,88 Prozent und Renault verteuerten sich um 1,81 Prozent.

Im Londoner FTSE-100 setzten sich Aktien des Baukonzerns Tailor Wimpey mit mehr als plus 4 Prozent an der Spitze der Gewinner durch. Ebenfalls aus der Baubranche stiegen Persimmon um mehr als 3 Prozent. Papiere des Immobilienentwicklers Barratt Developments zeigten sich mit mehr als plus drei Prozent ebenfalls klar fester.

Enttäuschung gab es bei Investoren offenbar nach schwachen Umsätzen im Weihnachtsgeschäft beim britischen Einzelhändler Sainsbury. Die Aktie verlor 1,35 Prozent an Wert. Bei den Umsätzen auf vergleichbarer Basis (like-for-like) hatte der Konzern im dritten Quartal (bis 5. Jänner) ein Minus von 1,1 Prozent verzeichnet.

Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat 2018 trotz Streiks mehr Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Auch dank eines stärkeren Zuwachses im Dezember kam die Lufthansa-Rivalin im Gesamtjahr auf 101,4 Millionen Fluggäste und damit um 2,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Investoren war dies offenbar zu wenig: die Aktie verlor um 1,18 Prozent im Frühhandel.

Im Euro-Stoxx-Index machten Aktien des französischen Kunststoffverarbeiters Plastic Omnium einen Sprung um mehr als 8 Prozent nach oben.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA124 2019-01-09/10:11




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