Letztes Update am Mi, 09.01.2019 12:11

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Die europäische Lawinen-Gefahrenskala



Wien (APA) - Wegen heftiger Schneefälle ist am Dienstag in der Steiermark erstmals in diesem Winter die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen worden. Inzwischen wurde sie auch in anderen Bundesländern erreicht. Die europäische Gefahrenskala ist in fünf Stufen aufgeteilt und gilt seit 1993.

Stufe 1 - geringe Lawinengefahr: Die Schneedecke ist allgemein gut verfestigt und stabil. Eine Lawinen-Auslösung kommt nur bei großer Zusatzbelastung an sehr wenigen, extremen Steilhängen vor. Spontan sind nur kleine Lawinen, sogenannte Rutsche, möglich.

Stufe 2 - mäßige Gefahr: Die Schneedecke ist an einigen Steilhängen nur mäßig verfestigt, im Allgemeinen aber gut. Eine Schneebrett-Auslösung ist bei großer Zusatzbelastung vor allem an den Steilhängen möglich. Größere spontane Lawinen sind nicht zu erwarten.

Stufe 3 - erhebliche Gefahr: Die Schneedecke ist an vielen Steilhängen nur mäßig bis schwach verfestigt. Zu einer Auslösung kann es bereits bei geringer Zusatzbelastung vor allem an den gefährdeten Steilhängen kommen. Fallweise sind spontan mittlere, vereinzelt auch große Lawinen möglich.

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Stufe 4 - große Lawinengefahr: Die Schneedecke ist an den meisten Steilhängen schwach verfestigt. Eine Auslösung ist bereits bei geringer Zusatzbelastung an zahlreichen Steilhängen wahrscheinlich. Fallweise sind spontan viele mittlere, mehrfach auch große Lawinen zu erwarten.

Stufe 5 - sehr große Lawinengefahr: Die Schneedecke ist allgemein schwach verfestigt und weitgehend instabil. Spontan sind zahlreiche große Lawinen erwarten, auch in mäßig steilem Gelände.

(S E R V I C E - Europäische Lawinenwarnsysteme EAWS: http://www.avalanches.org/eaws/)




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