Letztes Update am Mi, 09.01.2019 14:21

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Deutsche Möbelbranche beklagt Preiskampf



Wels/Köln (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund eines andauernden Preiskampfes und Zurückhaltung der Verbraucher sind die Umsätze im deutschen Möbelhandel im vergangenen Jahr um 2 Prozent auf 32,9 Mrd. Euro zurückgegangen. Vor allem durch das heiße Sommerwetter sei der Handel 2018 „schwer gebeutelt“ worden, sagte Thomas Grothkopp vom deutschen Handelsverband Möbel und Küchen im Vorfeld der weltgrößten Möbelmesse IMM.

Für das laufende Jahr hoffe der Handel wieder auf wachsende Umsätze, so Grothkopp.

Hintergrund des schlechten Geschäfts seien aber auch weiter gestiegene Preise für Immobilien und Mieten vor allem in den Großstädten, so dass das Geld für die Neuanschaffung von Möbeln oftmals nicht mehr zur Verfügung stehe. Gleichzeitig habe sich durch den schon seit Jahren tobenden Preiskampf in der Möbelbranche die Werbung mit Superlativen abgenutzt, „gleichgültig ob mit Rabatten, angeblich gesparter Mehrwertsteuer oder mit Prämien“, sagte Grothkopp.

Am deutschen Möbelmarkt mischen Österreicher kräftig mit, namentlich der Möbelhandelsriese XXXLutz. Die Übernahme des deutschen Möbeldiskonters Poco durch Lutz wurde erst im Dezember 2018 fixiert.

~ WEB http://www.lutz.at ~ APA353 2019-01-09/14:14




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