Letztes Update am Mi, 09.01.2019 15:23

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Merkel: Athen und Skopje haben Chance zur Beilegung des Namensstreits



Berlin (APA/dpa) - Vor ihrem Griechenland-Besuch blickt die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel optimistisch auf eine mögliche Einigung im Namensstreit zwischen Athen und dem Nachbarland Mazedonien. Die Beilegung des Streits sei eine historische Chance, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin mit.

Athen und Skopje hatten im Juni 2018 vereinbart, dass die bisherige Republik Mazedonien künftig Nord-Mazedonien heißen soll. Das Parlament in Skopje will bis zum 15. Jänner darüber entscheiden, anschließend muss das griechische Parlament zustimmen. Nationalisten beider Staaten kritisieren den Beschluss. Athen besteht seit Jahrzehnten auf einer Namensänderung, weil eine Provinz in Nordgriechenland ebenfalls den Namen Mazedonien trägt.

Die deutsche Bundeskanzlerin reist am Donnerstag nach Athen und trifft den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Am Freitag stehen ein Treffen mit Wirtschaftsvertretern und ein Termin mit Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos auf dem Programm.




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