Letztes Update am Mi, 09.01.2019 17:59

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UN: „Substanzieller Fortschritt“ vor nächsten Jemen-Gesprächen nötig



New York/Sanaa (APA/dpa) - Vor weiteren Friedensgesprächen für das Bürgerkriegsland Jemen muss es laut UN-Sondergesandtem Martin Griffiths substanziellen Fortschritt bei der Waffenruhe in der Hafenstadt Hudaida geben. Der Hafen spielt eine zentrale Rolle für die Versorgung des Landes, in dem laut Vereinten Nationen die schlimmste humanitäre Krise weltweit herrscht.

Die am Roten Meer gelegene Stadt Hudaida ist monatelang zwischen Houthi-Rebellen und Anhängern der international anerkannten Regierung umkämpft gewesen.

Es gebe Hoffnung und Optimismus, aber auch Sorgen, sagte Griffiths am Mittwoch dem UN-Sicherheitsrat in New York via Videoschaltung aus Jordanien. Seit der Unterzeichnung einer Waffenruhe vor rund drei Wochen sei es „relativ ruhig“ geblieben und er habe die Hoffnung, dass die nächste Runde von Friedensgesprächen „in der nahen Zukunft“ beginnen könne.

Die Konfliktparteien - die jemenitische Regierung und die Houthi-Rebellen - hatten sich zuvor gegenseitig den Bruch der Feuerpause vorgeworfen.

Die Houthi-Rebellen hatten vor mehr als vier Jahren große Teile des bitterarmen Landes erobert. Seit dem 18. Dezember gilt in Hudaida eine Waffenruhe. Darauf hatten sich die Konfliktparteien in Schweden unter Vermittlung der UN geeinigt.

~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA503 2019-01-09/17:56




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