Letztes Update am Do, 10.01.2019 11:34

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zugsunglück in Dänemark - Bahngesellschaft bot Hinterbliebenen Geld



Kopenhagen (APA/dpa) - Die dänische Bahngesellschaft DSB hat den Hinterbliebenen der Todesopfer des Zugunglücks auf der Brücke über den Großen Belt finanzielle Unterstützung angeboten. Den engsten Angehörigen der acht Toten werde jeweils eine einmalige Summe in Höhe von 50.000 dänischen Kronen (rund 6.700 Euro) geboten, erklärte das Unternehmen in einem Schreiben, das der Rundfunksender DR am Mittwoch veröffentlichte.

Den Angehörigen und sämtlichen Passagieren des Unglückszuges werde unter anderem auch psychologischer Beistand angeboten. Bei dem Zugsunglück auf der Storebaelt-Brücke waren am 2. Jänner acht Menschen ums Leben gekommen und 16 weitere verletzt worden. Bisher wird davon ausgegangen, dass ein Lastwagenanhänger von einem Güterzug auf einen entgegenkommenden Passagierzug mit 131 Fahrgästen und drei Besatzungsmitgliedern krachte und das Unglück damit auslöste. Zu dem Zeitpunkt hatte es heftig gestürmt. Es handelte sich um das schwerste Zugsunglück in Dänemark seit mehr als 30 Jahren.




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