Letztes Update am Fr, 11.01.2019 09:42

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Lawinensituation in Vorarlberg leicht entspannt



Bregenz/Österreich-weit (APA) - Dank der Wetterberuhigung hat sich die Lawinengefahrensituation in Vorarlberg am Freitag leicht entspannt. In höheren Lagen bestand weiter große, sonst verbreitet erhebliche Lawinengefahr, informierte die Landeswarnzentrale. Trotzdem blieb die Lage heikel. Im Laufe des Tage sollte die Sonneneinstrahlung die Gefahr von Selbstauslösungen erhöhen.

Lawinengefahr der Stufe 4 herrschte oberhalb von 2.200 Metern Seehöhe im Kleinwalsertal, im hinteren Bregenzerwald und im Arlberggebiet. Gefahrenstellen befanden sich vor allem oberhalb der Waldgrenzen, an Steilhängen und in eingewehten Rinnen und Mulden. Durch die Sonneneinstrahlung waren vor allem in den neuschneereichen Gebieten Selbstauslösungen möglich. Neu- und Triebschnee waren störanfällig, schon einzelne Wintersportler konnten Lawinen auslösen. Ohne große Erfahrung in der Lawinenbeurteilung sollten Wintersportler die gesicherte Piste daher nicht verlassen, riet die Landeswarnzentrale. Unterhalb von 2.200 Metern Seehöhe waren an steilen Böschungen weiterhin auch Gleitschneelawinen möglich.

In der Nacht auf Freitag gingen in Vorarlberg nur mehr geringe Schneefälle nieder. Bis in mittlere Lagen konnten sich Neu- und Triebschnee unter Eigengewicht verfestigen, allerdings war dieser Prozess mit zunehmender Seehöhe temperaturbedingt verlangsamt. Dazu kam ein teilweise ungünstiger Aufbau der Altschneedecke. Für Freitagabend wurde erneut leichter Schneefall prognostiziert. Ab Samstagmittag rechnete man mit einer neuerlichen vorübergehenden Wetterbesserung, bevor in der Nacht auf Sonntag wieder ergiebige Schneefälle niedergehen sollen. Die Lawinengefahr steige damit ab Sonntag wieder an, mahnte die Landeswarnzentrale.

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