Letztes Update am Fr, 11.01.2019 11:15

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - OÖ. Zivilschutz-SMS eher wenig genutzt



Linz/Wien (APA) - Hat die Schule meines Kindes heute wieder geöffnet, wird die Straßensperre in meinem Wohnort demnächst wieder aufgehoben und wann gibt es in meinem Haus wieder Strom? Mit diesen Fragen sehen sich derzeit vor allem jene Oberösterreicher konfrontiert, die im dick verschneiten Süden oder im Mühlviertel daheim sind. Antworten darauf findet man in der Zivilschutz-SMS, die aber eher wenig genutzt wird.

20.000 Oberösterreicher greifen aktuell auf diesen Service zu. In die SMS des Zivilschutzes OÖ stellen Gemeinden alle relevanten Informationen. „Verhaltensanweisungen und Tipps können so auch rasch übermittelt werden“, warb OÖ. Zivilschutz-Präsident Michael Hammer am Freitag in einer Pressekonferenz in Linz für den kostenlosen Service. Man müsse sich nur unter www.zivilschutz-ooe.at für die SMS mit Bekanntgabe des Namens, der Handynummer und der Adresse anmelden. Ab dann erhalte man automatisch die neusten Infos.

Dieses Angebot sei aber lediglich „ein Hilfsmittel“ in Krisensituationen, erklärte der für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Elmar Podgorschek (FPÖ). In der angespannten Wettersituation mit der höchsten Lawinenwarnstufe im inneralpinen Bereich forderte er von den Oberösterreichern auch „Eigenverantwortung“ ein. Durch die vielen Lawinenverbauung bestehe zwar in den verbauten Gebieten derzeit keine Gefahr, aber im freien Gelände sehr wohl, meinte er im Hinblick auf die Schneefallpause am Freitag. Vor Ausflügen in die verschneite Winterlandschaft riet er dringend ab. Man sollte die Zeit laut Hammer eher dazu nutzen, die Lebensmittelvorräte daheim aufzufüllen, bevor am Samstag voraussichtlich erneut starke Schneefälle einsetzten. Seine Faustregel laute: Lebensmittel und Wasser für sieben Tage daheim lagern.




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