Letztes Update am Fr, 11.01.2019 11:36

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


UNHCR: Zivilisten fliehen vor neuen Kämpfen im Osten Syriens



Genf/Deir ez-Zor (Deir al-Zor) (APA/dpa) - Neue Kämpfe im Osten Syriens alarmieren das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Rund 2.000 Menschen steckten in der umkämpften Region Hajin in der Provinz Deir ez-Zor (Deir al-Zor) fest und Fliehende berichteten von katastrophalen Zuständen, sagte ein UNHCR-Sprecher am Freitag in Genf. Die Region sei in den Händen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS).

Demnach sind in den vergangenen fünf Wochen mehr als 8.500 Menschen in Flüchtlingslagern außerhalb der Region angekommen. Viele seien zu Fuß geflohen, hätten bei Kälte und Regen in der Wüste übernachtet und seien völlig erschöpft. Sechs Babys seien ausgezehrt angekommen und hätten die Flucht nicht überlebt. Ärzte behandelten unter anderem Verletzungen und Erfrierungen.

Im Nordwesten Syriens hatte eine Al-Kaida-nahe Miliz in den vergangenen Tagen Syriens letztes großes Rebellengebiet rund um die Stadt Idlib vollständig unter ihre Kontrolle gebracht.

~ WEB http://www.unhcr.org ~ APA230 2019-01-11/11:34




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