Letztes Update am Fr, 11.01.2019 13:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Regierungsklausur - Zitate aus Mauerbach am Tag zwei



Wien/Mauerbach (APA) - „Die Zusammenarbeit ist in der Zwischenzeit eine gute, eine vertrauenswürdige, die kann nur noch besser werden. Wir wissen, dass man sich auf den anderen verlassen kann.“ - Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) ist von seiner Partnerschaft mit der ÖVP schwer begeistert...

„Die kennen das gar nicht. Die wissen gar nicht wie eine Steuerentlastung ohne neue Steuern und ohne Steuererhöhungen möglich sein kann. Das ist in der DNA der Sozialisten, dass man eine Steuerentlastung nur dann möglich machen kann, wenn man andere Steuern erhöht.“ ...und kann sich Seitenhiebe auf die SPÖ nicht verkneifen.

„Wir haben es mit zwei Modellen zu tun: Auf der einen Seite eine rot-grüne Stadtregierung, die offensiv für ein Förderungsprogramm für tschetschenische Großfamilien eintritt.“ - die Haltung der SPÖ zur Mindestsicherung bringt ihn aber noch mehr auf die Palme.

„Wenn bei uns ein Asylwerber in den Status Asylberechtigter kommt, dann steigt er in der Regel in den Zug und fährt nach Wien. Dieser Tourismus muss ein Ende haben und daran hat sich auch Wien zu halten.“ - ÖVP-Klubchef August Wöginger will Wien ausbremsen.

„Es kann nicht sein, dass der Arbeitende schlechter aussteigt. Das ist Gift für unsere Gesellschaft.“ - auch Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) legt noch einmal nach.

„Wir haben heute im Ministerrat einen gemeinsamen Beschluss gefasst, der dafür sorgen wird, dass den Menschen in Österreich das Leben erleichtert wird.“ - Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) sieht in der Steuerreform etwas ganz Großes.

„Ja und diese sind wir.“ - Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) hat in seine Budgetüberlegungen bereits eine weitere türkis-blaue Regierung eingepreist.

„Das wird sehr, sehr viel kosten.“ - Fuchs erklärt die Abschaffung der kalten Progressionen.

„Diese Aussage ist nicht geprägt von maximaler Sachkompetenz.“ - Technologieminister Norbert Hofer (FPÖ) ärgert sich über RTR-Geschäftsführer Johannes Gungl, der den flächendeckenden Ausbau des Mobilfunkstandards 5G für nicht besonders sinnvoll hält.




Kommentieren