Letztes Update am Fr, 11.01.2019 14:27

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Pflege: SPÖ drängt auf rasche Gespräche



Wien (APA) - Enttäuscht von den Ankündigungen der Regierung in Sachen Pflege zeigt sich die SPÖ. Sozialsprecher Josef Muchitsch vermisst Inhalte und sieht eine reine „Ankündigungsshow“.

Muchitsch verweist in einer Aussendung auf das SPÖ-Konzept, das die Einrichtung bundesweit einheitlicher Pflegeservicestellen, sechs Milliarden Euro für einen Pflegegarantiefonds, die Attraktivierung des Pflegeberufs und einen Rechtsanspruch auf Pflegekarenz und Pflegeteilzeit beinhaltet. Die Regierung sei daher aufgefordert, unverzüglich in Gespräche mit den Parlamentsparteien zum Thema Pflege einzutreten.

Auch die NEOS wollen hier mitreden. Sozialsprecher Gerald Loacker kündigte an, dass seine Partei mit Ex-Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky ein Konzept ausarbeiten werde. Den Betroffenen sei jedenfalls nicht geholfen, nur weil die Bundesregierung schon wieder ankündige, dass sie jetzt aber wirklich mit einem Dialog zur Pflegereform anfangen wolle.

Für die Rechte der Pflegenden warf sich ÖGB-Vizepräsidentin Korinna Schumann in die Bresche. Die Antwort auf die Erfordernisse in der Pflege können nicht billige Arbeitskräfte sein, sondern beste Arbeitsbedingungen und faire Entlohnung für die Beschäftigten sowie qualitativ hochwertige Ausbildungen.

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Volle Unterstützung für die Regierung gab es von Seniorenbund-Obfrau Ingrid Korosec. Gleichzeitig bot sie aktive Mitarbeit an.




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