Letztes Update am Sa, 12.01.2019 13:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Behörden in Tirol absolvierten 37 Erkundungsflüge



Innsbruck (APA) - In Tirol haben die Behörden 37 Erkundungsflüge unternommen. Dabei habe sich gezeigt, dass „die Nacht ruhig verlaufen ist und wir keine größeren Vorkommnisse zu verzeichnen haben“, so Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale. Heute sollen noch weitere Erkundungsflüge bzw. Downwash-Einsätze (das Befreien der Bäume von Schnee durch Helikopter, Anm.) im Tiroler Unterland durchgeführt werden.

Insgesamt standen landesweit sechs Hubschrauber zur Verfügung. Die derzeitigen Wetterprognosen zeigten, dass von heute Abend bis Dienstag mit weiterem Neuschnee zu rechnen ist - der Hauptniederschlag wird von Sonntag auf Montag erwartet, betonte Innerkofler.

Bei den Erkundungsflügen konnten die Experten viele Gleitschneelawinen auf steilen Wiesenhängen beobachten, nur vereinzelt größere Schneebrettlawinen, erklärte Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst: „Die Altschneedecke ist kompakt. Schwachschichten für Schneebrettlawinen findet man vor allem in oberflächennahen Schichten. Diese sind für die kommenden Schneefälle bedeutsam.“ Die Lawinensituation bleibe auch in den kommenden Tagen „angespannt“.

Zudem rieten die Experten in den schneereichen Gebieten vom Aufenthalt oder Spaziergängen im Wald bzw. auf Forststraßen ab. Die Schneelasten könnten dort zu Wipfel- und Stammbrüchen sowie zu Baumstürzen führen. Dies galt laut Elmar Rizzoli, Amtsvorstand für Allgemeine Sicherheit der Stadt Innsbruck, auch für bewaldete Gebiete im Großraum der Landeshauptstadt.

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