Letztes Update am So, 13.01.2019 11:39

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Protest gegen Deal mit Mazedonien 2 - „Opfer“ in „nationaler Sache“



Athen/Skopje (APA/AFP) - „Die Mazedonien-Frage erlaubt es mir nicht, meinen Posten nicht zu opfern“, sagte Kammenos. „Ich habe dem Ministerpräsidenten für die Zusammenarbeit gedankt und ihm erklärt, dass wir wegen dieser nationalen Angelegenheit nicht weitermachen können.“

Der ANEL-Chef hatte wegen des Namensstreits in der Vergangenheit wiederholt mit seinem Rücktritt gedroht. Die Entscheidung erfolgte kurz vor dem Votum des griechischen Parlaments zum neuen Namen Mazedoniens. Tsipras‘ Syriza-Partei und der Juniorpartner ANEL verfügen im Athener Parlament über eine knappe Mehrheit. Diese dürfte Tsipras nach Einschätzung von Beobachtern bei der Abstimmung über die Zustimmung zur Namensänderung Mazedoniens dank der Stimmen mehrerer Oppositionsabgeordneter sicher sein.




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