Letztes Update am So, 13.01.2019 11:48

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Lawinensituation in OÖ weiter angespannt



Linz (APA) - Die Lawinensituation in Oberösterreich blieb am Sonntag angespannt. Der Lawinenwarndienst des Landes stufte sie mit vier als „groß“ ein. Durch den Neuschnee und Wind in höheren Lagen steige die Gefahr von Schneebrettern. Weiter unten drohen Feucht- und Nassschneeabgänge. Zahlreiche Verkehrsverbindungen waren weiterhin gesperrt.

Es liege für Jänner außergewöhnlich viel Schnee in allen Höhenlagen, für die Nacht auf Montag wurde laut Prognose zudem Sturm erwartet. Die Verbindungen in die Steiermark - Hengstpass, Pyhrnpass, Koppenpass - waren weiterhin gesperrt, Gosau im Bezirk Gmunden wie bereits in den vergangenen Tagen nur von Salzburg aus erreichbar. Der Pass Gschütt war offen. Im Mühlviertel und im Süden des Landes, aber auch im Hausruck- und Innviertel gab es zahlreiche Straßensperren wegen umgestürzter Bäume oder der Gefahr des Schneebruchs.

Knapp 200 Haushalte waren am Sonntag in Oberösterreich ohne Strom. „Da und dort kann es im Netzgebiet der Netz Oberösterreich zu Störungen aufgrund des Wetters kommen“, erfuhr die APA vonseiten des Landesversorgers Energie AG, größere Ausfälle gebe es derzeit nicht. An der Reparatur der Leitungen werde gearbeitet,. Obwohl genügend Leute im Dienst seien, könne es manchmal etwas dauern, wenn die betroffenen Stellen im Netz nicht so gut erreichbar seien.




Kommentieren