Letztes Update am Mo, 14.01.2019 09:51

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Linzer Flughafen 2018 mit fast 16 Prozent mehr Passagieren



Hörsching/Linz (APA) - Der Linzer Flughafen hat 2018 ein Passagierplus von 15,9 Prozent verzeichnet. Insgesamt 465.798 Menschen benützten den blue danube airport im Vorjahr, 2017 hatte man einen Rückgang auf 402.007 Passagiere zu verbuchen gehabt. Leicht gesunken ist im Vorjahr das Frachtaufkommen auf 52.414 (2017: 53.976) Tonnen. Das teilte der blue danube airport in einer Presseaussendung am Montag mit.

Besonders der Charterverkehr wies mit 46,2 Prozent mehr - insgesamt 150.930 - Gästen ein starkes Plus auf. Im Linienverkehr reisten mit 312.167 um 6 Prozent mehr, einzig im Ausweichverkehr machten mit 2.701 (2017: 4.521) weniger Personen in Linz Halt. Geschäftsführer Norbert Draskovits betonte das umfangreiche Ferienflugangebot, das gut nachgefragt war.

Neu im Sommerprogramm 2019 sind Monastir und Sharm El Sheik, die Kapazitäten nach Antalya und Burgas (Bulgarien) werden verdoppelt. Nach Griechenland kommt jeweils ein wöchentlicher Flug nach Heraklion und Rhodos dazu. „Besonders wichtig war es, dass wir gemeinsam mit den Reiseveranstaltern Bulgarian Air Charter davon überzeugen konnten, ein Ferienflugzeug in Linz zu stationieren“, sagte Draskovits. Damit könne man nicht nur ein erweitertes Flugprogramm, sondern auch attraktive Abflugzeiten anbieten.

Nachholbedarf sieht Draskovits im Winter und bei den Linienflügen. „Eine große Chance bekommen wir Ende April bis Ende Mai, da die Turkish Airline aufgrund der Salzburger Pistensperre ihre täglichen Salzburg-Istanbul-Flüge nach Linz verlagert.“ Funktioniere dieser Feldversuch, käme man dem Ziel, eine reguläre Flugverbindung Linz-Istanbul zu etablieren, deutlich näher.

Im Frachtbereich gab es 2018 einen leichten Rückgang um 2,9 Prozent, nachdem 2017 ein Fünftel mehr Fracht verladen worden war als im Jahr davor. Hintergrund sei, dass die Frachtflugverbindung Laibach-Linz-Leipzig entflochten wurde und nun die gesamte Kapazität dem oberösterreichischen Markt zur Verfügung stehe. Dies habe zu einem Rückgang bei der Transitfracht geführt. Das lokale Frachtaufkommen im Luftfrachtersatzverkehr stieg um 0,9 Prozent.




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