Letztes Update am Mo, 14.01.2019 11:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leistungsbilanzüberschuss der EU auf 38,7 Mrd. Euro gesunken



Brüssel/Luxemburg (APA) - Die 28 EU-Staaten haben im dritten Quartal 2018 einen Leistungsbilanzüberschuss von 38,7 Mrd. Euro oder 1,0 Prozent des BIP verzeichnet. Das ist ein Einbruch gegenüber dem zweiten Quartal mit 62,0 Mrd. Euro (1,6 Prozent des BIP). Weiterhin weist laut Eurostat-Daten Deutschland mit 51,7 Mrd. Euro das stärkste Plus aus. Großbritanniens Leistungsbilanzdefizit ist auf 35,4 Mrd. Euro gestiegen.

Österreichs Leistungsbilanzüberschuss betrug 0,9 Mrd. Euro. Das ist ein leichter Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres mit 1,0 Mrd. Euro.

Deutschland musste ebenfalls Einbußen hinnehmen. Im zweiten Quartal lag das Plus noch bei 64,3 Mrd. Euro, nun sank es auf 51,7 Mrd. Euro.

Noch stärker erwischte es die Briten. Das Defizit vergrößerte sich vom zweiten aufs dritte Quartal 2018 von 20,9 auf nunmehr 35,4 Mrd. Euro. Irland, das von einem EU-Ausstieg der Briten am stärksten betroffen wäre, musste lediglich eine geringe Verringerung des Leistungsbilanzüberschusses von 10,2 auf 9,1 Mrd. Euro hinnehmen.

Dagegen konnte Italien seine Leistungsbilanz deutlich verbessern. Im genannten Zeitraum stieg der Überschuss von 10,5 auf 15,1 Mrd. Euro.




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