Letztes Update am Mo, 14.01.2019 14:01

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Ski alpin: Veith macht vor 2 - Reaktionen Liensberger, Haaser, Brem



St. Vigil (APA) - Liensberger hat trotz der verletzten Teamkolleginnen positive Gefühle nach ihrem ersten Podestplatz vor einer Woche beim Slalom in Flachau nach Südtirol mitgebracht. „Es gab viele schöne Momente danach, mein Handy hat dauernd vibriert“, erzählte die Vorarlbergerin. „In erster Linie habe ich mich natürlich auskuriert“, sagte Liensberger, die in Salzburg an einer Darminfektion laboriert hatte.

Mit dem Fehlen von Veith und Brunner umzugehen, sei hart, so Liensberger. „Grundsätzlich ist es daher im Training wichtig, bei sich zu bleiben. Auch wenn es noch so schlimm ist, was im Umfeld passiert. Man muss versuchen, sich nicht unterkriegen lassen. Ich bin sicher, dass die beiden wieder stark zurückkommen.“ Ihr eigenen Erwartungshaltungen seien im RTL natürlich nicht an jenen vom Slalom zu messen. „Aber ich fokussiere mich sowieso nie auf Platzierungen. Der Weg ist das Ziel, ich will immer besser werden und jedes Mal weiter nach vorne kommen.“

Liensberger war zuletzt am Semmering 13. geworden. Haaser mit drittbester Laufbestzeit in der Entscheidung unmittelbar vor Veith sogar Siebente. „Ich freue mich, dass ich einen Schritt nähergekommen bin. Jetzt hoffe ich auf den nächsten“, sagte die Tirolerin. „Wenn ich so was abrufen kann wie am Semmering inklusive besseren ersten Lauf und mit viel Mut und Vollgas von oben bis unten fahre, ist was drin“, ist Haaser überzeugt.

Eva-Maria Brem hofft beim Kampf ums Comeback als Topläuferin ebenfalls auf einen Schritt. „Das hier ist eines der schönsten Damenrennen, die wir im Kalender haben“, freute sich die Tirolerin auf den Kronplatz. „Ich bin zuletzt zwei Mal weit unter Wert gewesen. Ich hoffe, ich kann das wieder gut machen.“




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