Letztes Update am Mo, 14.01.2019 15:03

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Experten rechnen in Tirol mit raschem Gefahrenrückgang



Innsbruck (APA) - Nachdem am Montag in Teilen Tirols aufgrund der hohen Neuschneemengen die höchste Lawinenwarnstufe ausgegeben wurde, rechnen die Experten des Landes bereits ab Dienstag mit einem deutlichen Rückgang der Lawinengefahr. „Die spontane Lawinenaktivität wird deutlich zurückgehen“, meinte Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst.

„Die Lawinenkommissionen treffen sich derzeit täglich mehrmals und halten auch enge Kommunikation etwa mit der Landeswarnzentrale und dem Lawinenwarndienst“, sagte Harald Riedl, Ausbildungsleiter der Lawinenkommissionen. Es gebe keine Automatismen, die mit einer gewissen Gefahrenstufe, beispielsweise der Stufe 5 in Verbindung stehen. Die Situation werde von Gemeinde zu Gemeinde immer aktuell beurteilt, erklärte Riedl.

Aus Sicherheitsgründen waren in Tirol am Montagnachmittag immer noch in allen Bezirken einige Gemeinden, Ortsteile und Weiler auf dem Straßenweg vorübergehend nicht zu erreichen. Unter anderem betraf dies Gemeinden und Ortsteile in Tälern entlang des Alpenhauptkammes wie das Kaunertal, Paznauntal, Pitztal oder Ötztal, aber auch den Großraum Innsbruck mit seinen Seitentälern. Im Bezirk Reutte war die Fernpassstraße (B179) weiterhin zwischen Nassereith und Bichlbach gesperrt, diese Sperre werde jedenfalls bis Dienstag andauer, hieß es. Die Gemeinden Hochfügen, Thiersee oder Ginzling, aber auch Ischgl und Galtür waren vorübergehend auf dem Straßenweg nicht zu erreichen. Die Verbindungen zwischen den Bezirken Kufstein und Kitzbühel waren nur eingeschränkt nutzbar, bei Fahrtzielen in Deutschland wurde empfohlen, über die Inntalautobahn auszuweichen.




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