Letztes Update am Mo, 14.01.2019 19:21

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Autobombe explodierte in Kabul in der Nähe eines Ausländerviertels



Kabul (APA/dpa) - Bei einem Autobomben-Anschlag in der Nähe eines Ausländerviertels von Kabul sind am Montag mindestens vier Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Ein Sprecher des afghanischen Innenministeriums sprach von mehr als 90 Verletzten. Es handle sich mehrheitlich um Zivilisten, allein 23 Kinder seien darunter. Drei der Toten seien Sicherheitskräfte gewesen.

Demnach ereignete sich die Explosion am Nachmittag in der Nähe des „Green Village“ genannten Stadtteils der Hauptstadt, in dem überwiegend Ausländer wohnen. Das schwer bewachte Viertel, in dem unter anderem Mitarbeiter der EU, der UN oder auch der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) untergebracht sind, wurde immer wieder zum Ziel von Anschlägen.

„Durch die Wucht der Explosion wurden Dutzende Wohnhäuser beschädigt“, sagte der Ministeriensprecher. Die Detonation war nach Angaben eines dpa-Reporters in weiten Teilen Kabuls zu hören.

Wer hinter dem Anschlag steht, blieb zunächst unklar. Es handelte sich um die erste tödliche Attacke des Jahres in Kabul.




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