Letztes Update am Di, 15.01.2019 08:41

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Waffenverbotszonen - Eisenstadts Stadtchef sieht keine Notwendigkeit



Eisenstadt (APA) - Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) sieht keinen Bedarf für eine Waffenverbotszone in der Landeshauptstadt. Alle Landespolizeidirektionen hätten ‚ihre‘ Bundesländer auf die Notwendigkeit einer solchen Maßnahme hin überprüft. In Eisenstadt gebe es „keine Notwendigkeit“ dafür: „Es hat in dem Beobachtungszeitraum einen einzigen Vorfall mit einem Messer gegeben“, sagte Steiner zur APA.

„Daher ist das bei uns kein Thema. Solange Eisenstadt nicht Wien wird, ist das bei uns sicherlich nicht notwendig“, meinte der Stadtchef in Anspielung auf den in der Bundeshauptstadt geäußerten Wunsch, das gesamte Wiener Stadtgebiet zur Waffenverbotszone zu erklären.

„Wir haben im Vorjahr vom Innenminister den Auftrag bekommen, Waffenverbotszonen zu überprüfen. Wir haben dann im Vorjahr auch bereits sämtliche Daten und Fakten, wo Gewaltdelikte gewesen sind im Burgenland, recherchiert und zusammengefasst“, erläuterte Landespolizeidirektor Martin Huber auf APA-Anfrage. „Wir sind schlussendlich aufgrund der Faktenlage zu dem Schluss gekommen, dass es derzeit keinen Ort oder keinen Platz gibt, wo so ein Waffenverbot notwendig ist und wo die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen würden, um ein Waffenverbot zu erlassen“, so Huber.




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