Letztes Update am Di, 15.01.2019 10:44

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Flüchtlinge - Türkische Küstenwache rettete 46 Migranten aus Seenot



Istanbul (APA/dpa/AFP) - Die türkische Küstenwache hat 46 Migranten in der Ägäis aus Seenot gerettet und eine Person - vermutlich ein vierjähriges Mädchen - tot geborgen. Sie seien am frühen Dienstagmorgen vor dem westtürkischen Bezirk Kusadasi aufgegriffen worden, teilte die Küstenwache mit. Von dort ist es nicht weit bis zur griechischen Insel Samos.

Die Nachrichtenagentur DHA meldete, die Überlebenden - darunter viele Frauen und Kinder - seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Es handle sich um Iraker. Die Küstenwache nannte keine Staatsangehörigkeit.

Seit dem Abschluss des Flüchtlingsdeals mit der EU im März 2016 ist die Zahl der Flüchtlinge, die von der Türkei auf die griechischen Ägäis-Inseln zu gelangen versuchen, deutlich zurückgegangen. Das Abkommen sieht vor, dass syrische Flüchtlinge von den Inseln zurück in die Türkei gebracht werden, doch sitzen die meisten wegen Überlastung der Asylbehörden über Monate in den völlig überfüllten Lagern auf Lesbos, Chios, Samos und anderen Inseln fest.

Nach offiziellen Angaben hat die Türkei mehr als 3,5 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen. Hinzu kommen Migranten aus Afghanistan und dem Irak.




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