Letztes Update am Di, 15.01.2019 12:59

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Waffenverbotszonen - Willi kann sich generelles Verbot vorstellen



Innsbruck (APA) - Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi (Grüne) kann der Forderung von Wiens Stadtchef Michael Ludwig (SPÖ) nach einem generellen Waffenverbot einiges abgewinnen. Er könne sich ein solches Verbot im gesamten Stadtgebiet der Tiroler Landeshauptstadt „vorstellen“, sagte Willi der APA.

„Auch wenn es wichtigere Maßnahmen für mehr Sicherheit gibt - wie etwa eine bessere personelle Ausstattung der Polizei vor Ort“, schränkte Innsbrucks Bürgermeister gleichzeitig ein. Aber es mache schließlich keinen Unterschied, wo Waffen verwendet werden, so Willi. Ob flächendeckende Verbote möglich sind, werde jetzt am Beispiel Wien geprüft.

Seit 1. Dezember gilt in Innsbruck per Verordnung nach dem Sicherheitspolizeigesetz im Bereich der sogenannten „Bogenmeile“ eine Waffenverbotszone. Zuvor war in dem Ausgehviertel ein 21-jähriger Vorarlberger mit einem Messer attackiert und getötet worden. „Wir werden uns die Zahlen zur Zone in den Bögen genau ansehen und auch beobachten, welche Bevölkerungsgruppen am meisten davon betroffen sind“, erklärte Willi nunmehr und betonte: „Der Schutz von Leben und Gesundheit hat oberste Priorität, weshalb ich natürlich für ein starkes Waffenverbot bin, welches den Zugang zu gefährlichen Waffen so restriktiv wie möglich hält.“




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