Letztes Update am Di, 15.01.2019 13:20

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Eurozone steigerte Überschuss im Außenhandel



Luxemburg (APA/dpa-AFX/Reuters) - Die 19 Länder der Eurozone haben im November 2018 Güter im Wert von 203 Mrd. Euro in die restliche Welt exportiert. Dies entspricht einem Anstieg von 1,9 Prozent gegenüber November 2017, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Die Einfuhren beliefen sich auf 184 Mrd. Euro, was einem Plus von 4,7 Prozent entspricht.

Der Überschuss im Außenhandel summierte sich damit auf 19 Mrd. Euro gegenüber 23,4 Mrd. Euro im November 2017. In den ersten elf Monaten des Vorjahres waren es 175,2 Mrd. Euro, nach 210,4 Mrd. Euro davor.

Die 28 EU-Staaten erzielten im Gegensatz zu den 19 Euroländern im November ein Handelsdefizit von bereinigt 5,7 Mrd. Euro.

Von Jänner bis November betrug das Defizit der EU, also der Überschuss der Importe über die Exporte, unbereinigt 25,2 Mrd. Euro. Das größte Defizit wurde im Handel mit China erzielt, der größte Überschuss im Handel mit den USA. Letzteres ist Gegenstand von Verhandlungen zwischen der EU und den USA, weil US-Präsident Donald Trump ein Gegner hoher Importüberschüsse ist. Er betrachtet sie als „unfair“ und als Ursache heimischer Arbeitsplatzverluste.

In Österreich stiegen die Ausfuhren von Jänner bis November 2018 um 5,3 Prozent auf 144,9 Mrd. Euro, die Einfuhren erhöhten sich ebenfalls in dieser Größenordnung (5,4 Prozent) auf 151,3 Mrd. Euro.




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