Letztes Update am Di, 15.01.2019 15:23

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Brexit - Kneissl: „Wie immer es ausgeht: Schaden begrenzen“



Minsk (APA) - Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) will nicht über die Folgen des erwarteten Scheiterns des Brexit-Deals im Londoner Unterhaus spekulieren, sichert den betroffenen Menschen aber Unterstützung zu. „Wir müssen, wie immer es ausgeht, ungeordnet oder geordnet, den betroffenen Menschen den Schaden begrenzen“, betonte Kneissl am Dienstag am Rande eines Besuchs im weißrussischen Minsk gegenüber der APA.

Kneissl verwies auf ihre Mitteilung vom Montag, wonach die Rechte der Britinnen und Briten in Österreich nach dem Brexit „geschützt“ bleiben, und auf entsprechende Aussagen von Europaminister Gernot Blümel am Dienstag im Ö1-Morgenjournal.

Bei einem Brexit ohne Vereinbarung droht den Unionsbürgern in Großbritannien ebenso wie den britischen Bürgern in den EU-27 ein Verlust ihres auf der Personenfreizügigkeit innerhalb der Europäischen Union beruhenden Aufenthaltsrechts. Allerdings haben beide Seiten den Willen signalisiert, den Status der jeweiligen Bürger nach dem Prinzip der Gegenseitigkeit zu regeln. Rund 10.000 Briten leben in Österreich, während die Zahl der Auslandsösterreicher im Vereinigten Königreich auf 25.000 geschätzt wird.




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