Letztes Update am Mi, 16.01.2019 05:02

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Opernball - Ab heute regiert „Alles Walzer“



Wien (APA) - Der Wiener Opernball regiert ab heute, Mittwoch, wieder das gesellschaftliche Leben Österreichs. Bei einer Pressekonferenz wird Organisatorin Maria Großbauer am Vormittag, den genauen Ablauf des ausverkauften Festes am 28. Februar verraten - und natürlich auch, welcher Sänger bei der Eröffnung auftreten wird. Soviel Vorweg: Das Motto „Alles Oper“ wird heuer erneut eine zentrale Rolle spielen.

Wie in den Jahren zuvor werden sich am Ballabend Zitate aus berühmten Opern wie ein roter Faden durch das ganze Haus ziehen. Ein Schwerpunkt ist heuer auch der 150. Geburtstag der Staatsoper, der in verschiedenen Themen einfließen wird.

Die wohl größte Neuerung ist ein Personalwechsel: Der langjährige Zeremonienmeister des Balles, Roman Svabek, ist nicht mehr mit dabei ist. Für die Eröffnungs-Choreografie und die beliebten Quadrillen ist heuer die oberösterreichische Tanzschule Santner verantwortlich. „Wir haben schon eine Menge an Ideen“, sagten die Geschwister Maria und Christoph Santner im Vorfeld. Für die beiden wird es eine doppelte Premiere: Aufgrund ihrer - stets zeitnahen - Teilnahme an der ORF-Sendung „Dancing Stars“ konnten sie den Ball noch nie besuchen.

Bei der Gestaltung der Tiara für die Debütantinnen ist Großbauer erneut ein großer Wurf gelungen. Heuer wurde das Schmuckstück von Mode-Ikone Donatella Versace entworfen. „Ich habe eine große Freude“, sagte Großbauer bei der Präsentation. Die mit 380 Swarovski-Kristallen verzierte Tiara zeigt eine Schlüsselszene der Oper „Das Rheingold“ von Richard Wagner. Ob die Designerin selbst zum Ball kommen wird, ist noch unklar. „Herzlich eingeladen haben wir sie natürlich“, meinte Großbauer.

Dafür kommt ein anderer Gast auf jeden Fall sehr gerne: Richard Lugner wird auch mit seinen mittlerweile 86 Jahren das Fest unsicher machen. Einen Stargast (in „Lugner-Normalität“) hat der Baumeister bereits an der Angel, zur Vorsicht wurde aber auch ein Zweitgast engagiert. „Wenn der Erstgast kommt, dann kommen alle beide. Wenn nicht, dann nur der Zweitgast“, unterstrich der Baumeister gegenüber der APA.




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