Letztes Update am Mi, 16.01.2019 05:02

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Opernball - 5.150 Gäste, 1.300 Flaschen Sekt und 1,1 Millionen Gewinn



Wien (APA) - Welch enormes Spektakel der Wiener Opernball ist, zeigen schon die nackten Zahlen. Die - vor allem für das Sangeshaus - wohl wichtigste: Die Staatsoper lukriert durch das Fest einen Gewinn von 1,1 Millionen Euro.

Am Ballabend sind 7.230 Personen in der Wiener Staatsoper, davon 5.150 Ballgäste. Das Jungdamen- und Jungherren-Komitee wird von 144 Paaren gebildet, 16 Paare stehen als Reserve bereit. Eine Eintrittskarte kostet heuer 315 Euro, eine Loge zwischen 13.300 und 23.600 Euro (exklusive Eintrittskarte und Kulinarik). Ein Tischplatz für zwei Personen ist um 210 Euro zu haben, für einen ganzen Tisch sind zwischen 420 und 1.260 Euro zu bezahlen.

Bei dem Fest beschäftigt die Gastronomie rund 320 Personen zur Bewirtung der Gäste, für die Sicherheit sorgen 250 Mitarbeiter. Für die gute Stimmung sind 150 Musiker zuständig. Die Gastronomie serviert unter anderem über 1.300 Flaschen Sekt und Champagner, 900 Flaschen Wein, 900 Flaschen Bier, 2.500 Paar Würstel, 1.000 Stück Petits Fours und Sandwiches sowie ca. 1.300 Gulaschsuppen. Dabei kommen 40.000 Gläser, 1.000 Tischtücher, 4.000 Besteckteile sowie 600 Sektkübel zum Einsatz.

Beim Opernball gilt folgende Kleiderordnung: Damen müssen großes, langes Abendkleid tragen, die Herren einen Frack. Von diesem Gebot sind auch die Berichterstatter nicht ausgenommen, wie das Pressebüro des Balles ausdrücklich unterstrich. Bei Missachten der Kleiderordnung wird man von den Billeteuren nicht in die Oper gelassen. Auch das Haus wirft sich in Schale: Die Oper wird mit 50.000 Blumen geschmückt, 165 Blumenarrangements sind für die Logen vorgesehen, 480 Blumengestecke für die Tische, 171 Sträußchen für die Debütantinnen.

Vergangenes Jahr haben 1,408 Millionen Zuschauer die ORF-Übertragung des Opernballs 2018 angesehen. Die Eröffnung um 21.40 Uhr sahen im Schnitt 1,318 Millionen bei einem Marktanteil von 46 Prozent. Besonders groß war das Interesse beim weiblichen Publikum mit einem Marktanteil von 61 Prozent.




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