Letztes Update am Mi, 16.01.2019 07:59

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Lawinengefahr in Obersteiermark weiterhin groß



Graz/Liezen/Österreich-weit (APA) - Die Lawinengefahr in der Steiermark ist auch für Mittwoch unverändert groß geblieben. Im Nordstaugebiet vom Dachstein bis Rax herrschte weiterhin Warnstufe vier von fünf. Im Randgebirge war die Lawinengefahr auf Stufe drei immerhin erheblich, hieß es Mittwochfrüh seitens des Lawinenwarndienstes Steiermark. Entspannung zeichnete sich für Donnerstag ab.

„Mit der Einstrahlung und Erwärmung im Tagesverlauf kann es vermehrt aus steilen, südseitigen Hängen zu spontanen Schneebrett- und Nassschneelawinen kommen, die große, vereinzelt auch sehr große Ausmaße annehmen können“, wurde im Bericht gewarnt. Störanfälliger Triebschnee und die Möglichkeit von spontanen Gleitschneelawinen waren weiterhin unter den Gefahren. In tiefen Lagen habe Regen die Schneedecke vollständig durchfeuchtet und der nasse Boden fungiere als Gleitschicht. Die Einstrahlung und Erwärmung am Mittwoch werde zu einer Setzung der Schneedecke führen, kann aber auch einen Impuls für vermehrte Selbstauslösungen geben.

Die Phase mit starken Schneefällen sollte nun laut den Experten vorerst vorbei sein: Am Mittwoch war sonniges, trockenes Alpinwetter zu erwarten. Die Temperaturen dürften mit der Drehung der Strömung auf West sprunghaft ansteigen. Auch der Donnerstag sollte trocken und freundlich bleiben. Die Temperaturen dürften langsam wieder sinken. Die Setzung der Schneedecke sollte ab Donnerstag zur Stabilisierung und somit zu einer raschen Entspannung der Lawinengefahr führen, prognostizierten die Meteorologen.




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