Letztes Update am Mi, 16.01.2019 11:11

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Wissenschaftsbücher des Jahres stehen fest



Wien (APA) - Die Wissenschaftsbücher des Jahres stehen fest. Erstmals weisen alle Gewinner einen Österreich-Bezug auf, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch mit. Die Leser kürten die Biografie „Lise Meitner. Pionierin des Atomzeitalters“, Eric Kandels Buch „Was ist der Mensch?“, die Familiengeschichte „Rothschild. Glanz und Untergang des Wiener Welthauses“ und das Kinderbuch „So ein Mist“ zu den Siegern.

Eine Fachjury hatte in vier Kategorien jeweils fünf Bücher nominiert, aus der seit Ende Oktober das Publikum über seine Favoriten abstimmen konnte. Insgesamt wurden rund 9.000 Stimmen abgegeben.

In der Kategorie „Naturwissenschaft/Technik“ siegten David Rennert und Tanja Traxler mit der Biografie „Lise Meitner. Pionierin des Atomzeitalters“ (Residenz Verlag). In der Kategorie „Medizin/Biologie“ setzt sich der in Wien geborene US-Medizinnobelpreisträger Eric Kandel mit seinem Buch „Was ist der Mensch? Störungen des Gehirns und was sie über die menschliche Natur verraten“ (Siedler Verlag) durch.

Das Werk „Rothschild. Glanz und Untergang des Wiener Welthauses“ (Molden Verlag) des Historikers Roman Sandgruber erreichte in der Kategorie „Geistes-, Sozial-, Kulturwissenschaft“ den ersten Platz. Und bei den „Junior-Wissensbüchern“ erhielt das Kinderbuch „So ein Mist. Von Müll, Abfall und Co“ (Verlag Tyrolia) der Autorin Melanie Laibl und der Illustratorin Lili Richter die meisten Stimmen.

Die seit 2007 durchgeführte Wahl zum „Wissenschaftsbuch des Jahres“ ist eine Aktion des Bildungsministeriums mit dem Verlag Buchkultur. Mit der Initiative soll der Stellenwert des wissenschaftlichen Sachbuches deutlich gemacht werden.

(SERVICE - Internet: www.wissenschaftsbuch.at)




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