Letztes Update am Mi, 16.01.2019 11:42

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich leicht höher



Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Asien und Australien haben am Mittwoch mehrheitlich leicht höher gezeigt. Das Scheitern des Brexit-Abkommens der britischen Regierung im Parlament sorgte für keine größeren Kursbewegung an den asiatischen Handelsplätzen.

Leichte Verluste gab es nur in Tokio. Der Nikkei-225 fiel um 0,55 Prozent auf 20.442,75 Punkte. Praktisch unverändert ging der Shanghai Composite aus dem Handel. Er stieg um 0,08 Punkte auf 2.570,42 Zähler - ein prozentueller Zuwachs von unter 0,01 Prozent.

Ebenfalls geringfügig legte der indische Leitindex Sensex 30 zu, er stieg um 0,01 Prozent auf 36.321,29 Zähler. Der australische Aktienindex All Ordinaries wiederum legte 0,37 Prozent auf 5.893,70 Einheiten zu.

Dass das von der britischen Regierung mit der EU ausgehandelte Abkommen keine Mehrheit im Parlament finden würde, sei bereits erwartet worden, hieß es von mehreren Beobachtern. In Japan fielen unterdessen Zahlen zu den Maschinenbestellungen schwächer aus als erwartet. Im November stagnierten sie gegenüber dem Vormonat. Analysten hatten dagegen ein Plus von 3,3 Prozent erwartet.

Am Devisenmarkt wertete der Yen gegenüber den übrigen Leitwährungen leicht auf. An der Börse Tokio zeigten sich exportorientierte Titel wie etwa Sony (minus 1,67 Prozent) oder Casio (minus 1,69 Prozent) daraufhin schwächer. Ein festerer Yen kann die Produkte der Unternehmen außerhalb Japans verteuern.

Einige Autoaktien hielten dagegen, so stiegen etwa die Titel von Subaru im Spitzenfeld des Nikkei-225 um 2,06 Prozent und die Aktien von Mitsubishi Motors legten 1,24 Prozent zu. Moderat höher notierten die Papiere von Nissan mit einem Plus von 0,29 Prozent, während die Anteilsscheine von Honda um marktkonforme 0,28 Prozent nachgaben.

In China hat die Zentralbank am Mittwoch einem Bericht der „South China Morning Post“ zufolge 560 Mrd. Yuan an Liquidität in die Märkte gepumpt. Laut dem Zeitungsbericht handelt es sich dabei um die bisher größte tägliche Liquididätsbereitstellung in der Geschichte der Notenbank. Die Maßnahme komme drei Wochen vor dem chinesischen Neujahresfest, bei dem die Nachfrage nach Bargeld traditionell steige.

In Hongkong notierten chinesische Bankaktien mehrheitlich leicht in der Verlustzone, so gaben etwa die Titel der China Construction Bank um 0,45 Prozent nach und die Aktien der Bank of Communications fielen geringfügig um 0,16 Prozent. Die Anteilsscheine der Bank of China zeigten sich unverändert.

In Sydney gehörten Finanztitel dagegen zu den größten Gewinnern. Die Aktien der beiden Banken Westpac und ANZ legten jeweils knapp ein Prozent zu.




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