Letztes Update am Mi, 16.01.2019 11:47

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Weniger Einsätze in OÖ, Lage entschärfte sich



Linz (APA) - Die Situation in Oberösterreich hat sich am Mittwoch entschärft, der Lawinenprognosebericht des Landes ordnete die Lawinengefahr als erheblich (Stufe 3), nur mehr über der Waldgrenze als groß (Stufe 4) ein. Trotzdem galt Vorsicht, denn Schneebretter konnten in den höheren Lagen, teils ab der Waldgrenze noch leicht ausgelöst werden. Das Bundesheer beendete einen Teil seiner Assistenzeinsätze.

Die Lawinengefahr ging zurück, Neuschnee wurde vorerst nicht erwartet. Das Militärkommando Oberösterreich meldete das Ende des Großteils seiner Einsätze im Bezirk Kirchdorf, ein Radlader sollte noch Schnee aus der Gemeinde Edlbach schaffen. In Gosau (Bezirk Gmunden), das weiterhin nur von Salzburg her erreichbar war, wurde fleißig weiter Schnee von den Dächern geschaufelt. Soldaten aus der Garnison Ried im Innkreis befreiten Kulturzentrum, Kindergarten und andere öffentliche Gebäude von ihrer Last. Die großen Verbindungen in die Steiermark - Pyhrn-, Koppen- und Hengstpass - waren weiterhin gesperrt, Hallstatt war wieder auf der Straße erreichbar, Obertraun nicht.

Die Feuerwehr gönnte ihren Leuten am Mittwoch eine Verschnaufpause bzw. gab den Betroffenen Gelegenheit, sich um ihre eigenen Häuser zu kümmern. Am Donnerstag waren wieder Einsätze geplant, vor allem Spezialgeräte seien gefragt, um die Helfer bei den Arbeiten zu sichern, erfuhr die APA aus dem Landesfeuerwehrkommando. Grobe Schäden seien bisher - außer der eingestürzten Halle in Rosenau am Hengstpass - nicht zu vermelden, doch Treibstoff sei gestern in Gosau knapp geworden. Ein Tanklastwagen, der Nachschub bringen wollte, sei genau an der Stelle am Pass Gschütt von der Straße gerutscht, die auch im März des vergangenen Jahres einem Touristenbus zum Verhängnis wurde. Passiert ist nichts, das Fahrzeug konnte aus dem Graben gezogen, der Treibstoff ordnungsgemäß geliefert werden.




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