Letztes Update am Mi, 16.01.2019 13:20

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Winterwetter - Situation in Tirol laut Experten „weitgehend ruhig“



Innsbruck (APA) - Nach dem Abklingen der massiven Schneefälle war die Situation in Tirol am Mittwoch laut den Experten „weitgehend ruhig“. Der Tag wurde für weitere Erkundungsflüge mit den Lawinenkommissionen, dem Lawinenwarndienst und der Wildbach- und Lawinenverbauung genutzt. Trotz eines leichten Rückgangs der Lawinengefahr, gelte vor allem im alpinen Bereich jedoch immer noch höchste Vorsicht.

Bei den Erkundungsflügen schauen die Lawinenkommissionen nun darauf, ob in bisher nicht erreichbaren Gebieten Lawinen abgegangen sind, wie sich die Schneelage sowie Schneedecken- und Infrastrukturbeschaffenheit darstellen und inwieweit Lawinenverbauungen noch Kapazitäten aufweisen, erklärte Marcel Innerkofler, Leiter der Landeswarnzentrale. Aufgrund des Temperaturanstiegs werde sich die Schneedecke nun weiter setzen, was die vorhandene Schwachschicht festigt.

Wintersportler sollten sich aber dennoch auf den gesicherten Pisten aufhalten und von diesen nicht abweichen, warnten die Experten. Vor allem spontane Gleitschneelawinen seien nämlich immer noch wahrscheinlich.

Im Bezirk Landeck waren die bisher abgeschnittenen Gemeinden, Ortsteile und Weiler wieder weitgehend erreichbar. Nicht zu erreichen waren hingegen noch einige Gemeinden, Ortsteile und Weiler im Bezirk Reutte, wie beispielsweise Pfafflar.




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