Letztes Update am Do, 17.01.2019 08:04

APAOnlineticker / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Zwei Drittel der Oberösterreicher fahren weder Ski noch Snowboard



Linz (APA) - Schnee gibt es nach den massiven Niederschlägen genug, die Skigebiete werden auch langsam wieder erreichbar. Doch 66 Prozent der Oberösterreicher planen diesen Winter weder Ski noch Snowboard zu fahren. Knapp ein Viertel wagt sich auf die zwei Brettln, zwei Prozent wollen Snowboarden, ein Prozent beide Wintersportarten ausüben. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Spectra Marktforschung in Linz.

Sieben Prozent der im Dezember 2018 befragten 800 Oberösterreicher - repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren - waren noch unentschlossen. Von den 16- bis 29-Jährigen wusste sogar ein Fünftel noch nicht, ob sich in dieser Saison ein Abstecher auf die Piste ausgehen wird. Die meisten Skifahrer fanden sich bei den 30- bis 49-Jährigen (29 Prozent) und - wenig überraschend - in der Gruppe mit einem Haushalts-Netto-Monatseinkommen von über 2.500 Euro (42 Prozent). Die meisten Snowboarder sind mit jeweils drei Prozent in der jüngsten Alters- und der höchsten Einkommensgruppe zu finden.

Bei den Wintersportverweigerern haben die Frauen die Nase vorn: 70 Prozent planen kein Skivergnügen ein, bei den Männern lockt 63 Prozent auch kein „gführiger Schnee“ auf die Piste. Die Über-50-Jährigen lassen die Lifte und Abfahrten zu 78 Prozent links liegen. Am höchsten war die Gruppe jener, die auf Wintersport verzichten, mit 92 Prozent in Haushalten, die weniger als 1.500 Euro im Monat zur Verfügung haben.

Wenn schon auf die Piste, dann bleiben die Oberösterreicher gern daheim, 64 Prozent planen Wintersport im eigenen Bundesland, 51 Prozent in einem anderen, nur zwei Prozent erkunden ein Skigebiet außerhalb Österreichs. Interessant: Vier Prozent der Frauen, aber null Prozent der Männer, gaben an im Ausland Ski zu fahren.

Unter den oberösterreichischen Skigebieten hatte die Höss in Hinterstoder die Nase vorn. 34 Prozent gaben an, in dieser Saison dort noch Skizufahren. Ein Viertel der heimischen Brettlartisten vergnügt sich am Dachstein West in Gosau, 16 Prozent wählen das Gebiet Kasberg in Grünau im Almtal und 14 Prozent den Hochficht im Böhmerwald. 13 Prozent fahren auf die Wurzeralm ab, elf Prozent zieht es ins Skigebiet Dachstein-Krippenstein/Obertraun Freesports Arena und neun Prozent auf den Feuerkogel. Fünf Prozent der wintersportbegeisterten Oberösterreicher kommen auf den Hochlecken. Mit jeweils drei Prozent am unteren Ende der Skala rangieren Kirchschlag bei Linz und die Sternsteinlifte in Bad Leonfelden.




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